Oskar Wójcik hat beim 2:2 von Werder Bremen gegen Borussia Dortmund einen positiven Eindruck hinterlassen. Der 23-jährige Innenverteidiger durfte sich auf großer Bühne beweisen und erhielt anschließend ein ausdrückliches Lob von Cheftrainer Daniel Thioune.
„Er hat mir gut gefallen“, erklärte der Werder-Coach auf der Pressekonferenz. Besonders die Umstände des Einsatzes beeindruckten ihn. „Freitagabend in Dortmund Feuertaufe, würde ich sagen. Kaltes Becken – ist ihm aber absolut sehr, sehr gut gelungen“, so Thioune.
Bereits beim 3:2-Erfolg gegen den FC Augsburg hatte Wójcik erste Einsatzminuten gesammelt. Damals war er beim Stand von 0:2 ins Spiel gekommen und hatte die anschließende Aufholjagd miterlebt. Gegen Dortmund folgte nun die nächste Bewährungsprobe, auf die der Abwehrspieler laut Thioune schon länger gewartet hatte.
Für den Trainer ist vor allem die Tatsache wichtig, dass Wójcik auch unter schwierigen Bedingungen funktioniert. Mit seinem Auftritt in Dortmund hat der Innenverteidiger jedenfalls Argumente gesammelt, um künftig häufiger berücksichtigt zu werden.


