Nach dem 2:2-Remis gegen den SC Paderborn hat Werder Bremens Cheftrainer Daniel Thioune den körperlichen Zustand sowie die Entwicklung von Rechtsverteidiger Arthur eingeordnet. Der Brasilianer spulte gegen die Ostwestfalen ein enormes Laufpensum ab, musste diesem gegen Spielende jedoch Tribut zollen.
„Man sieht, dass er im letzten Jahr wenig gespielt hat. Es war ein intensives Spiel, es war natürlich mit dem Rückstand sehr anspruchsvoll für uns. Er hatte gute Momente. In Dortmund letzte Woche haben wir diese Momente nicht gehabt. Die haben wir von ihm eingefordert“, analysierte Thioune die Leistung des Außenbahnspielers.
Dass bei Arthur in der Schlussphase die Muskulatur zumachte und Krämpfe einsetzten, sieht der Trainer als logische Konsequenz der fehlenden Wettkampfpraxis aus der Vergangenheit: „Er wird Woche für Woche besser. Wenn man den Einzelnen sieht, nimmt jeder bei uns eine Entwicklung. Arthur ist auf einem guten Weg. Wenn man viel läuft, macht irgendwann sicherlich die Muskulatur mal zu, wenn man nicht den Rhythmus hatte in den letzten Monaten.“


