Für Atakan Karazor haben sich die Voraussetzungen beim VfB Stuttgart nach einem schwierigen Saisonstart deutlich verändert. Durch den Abgang von Chema Andrés ist der Mittelfeldspieler stärker gefragt. Vor dem DFB-Pokal-Spiel beim SC Paderborn 07 am Mittwoch erläuterte Chefcoach Sebastian Hoeneß dessen Bedeutung und ordnete die bisherigen Leistungen ein.
Dass der Mittelfeldspieler zunächst wenig zum Zug kam, hatte auch mit einem erschwerten Anlauf zu tun. Karazor sei aus unterschiedlichen Gründen später eingestiegen und habe große Teile der Vorbereitung verpasst. „Ata hat jetzt ein bisschen gebraucht, um in die Saison zu kommen, ist aber überragend gut mit der Situation umgegangen. Wirklich top“, erklärte Hoeneß.
Ein besonderes Profil im VfB-Kader
Personelle Veränderungen haben Karazors Stellenwert inzwischen erhöht. Durch den Abschied von Chema Andrés zum Brighton & Hove Albion FC habe sich seine Rolle „schlagartig verändert“, so Hoeneß. Der Coach betonte, „dass das Profil, das er mitbringt, für uns ein wichtiges ist, das wir wahrscheinlich in der Form auch gar nicht mehr im Kader finden“.
Bei seinen bisherigen Auftritten sieht Hoeneß allerdings noch Luft nach oben: „Er hat jetzt seine ersten Spiele gemacht, gute Phasen gehabt, Phasen, in denen du wahrscheinlich noch siehst, dass er noch ein bisschen mehr Rhythmus aufbauen muss.“ Dass Karazor diesen findet, steht für den VfB-Trainer außer Frage: „Das wird er tun.“


