Bayer Leverkusen hat durch ein 0:0 im letzten Gruppenspiel bei Benfica Lissabon das Ticket für das Achtelfinale der Champions League nur als Zweitplatzierter gelöst. Aufgrund des 2:0-Sieges von AS Monaco über Zenit St. Petersburg muss sich die Werkself in der Tabelle hinter den Franzosen einordnen. Der Bundesligist verspielte damit in zwei Partien einen Vier-Punkte-Vorsprung.
Engagiert, aber verkrampft
Coach Roger Schmidt verzichtete in der Defensive auf die Außenverteidiger Jedvaj und Wendell. Von den Offensivkräften beorderte er Son und Kießling auf die Bank; dies hatte für Drmic einen Startelfeinsatz zur Folge.
Die Spielanteile waren von Beginn an relativ ausgeglichen. Die Mannschaften zeigten zwar Kampfgeist, aber bei Ballbesitz schlichen sich auf beiden Seiten Unkonzentriertheiten ein. Spielerisch hatte die erste Halbzeit daher nicht viel zu bieten. Ein Lattenschuss der Portugiesen aus der 12. Minute stellte mehr oder minder den einzigen Höhepunkt dar.
Beide Seiten knüpften nach Wiederanpfiff nahtlos an die erste Halbzeit an und neutralisierten sich weitgehend. Um den ersten Tabellenplatz zu retten – Konkurrent Monaco lag inzwischen in Führung und übernahm die Tabellenspitze – wechselte Schmidt in der Schlussphase offensiv ein (Kießling für Rolfes). Neue Impulse wurden dadurch aber nicht gesetzt, es blieb beim 0:0. Zu allem Überfluss handelte sich Toprak durch eine Gelb-Rote Karte kurz vor Abpfiff eine Sperre für das Achtelfinal-Hinspiel ein.
#Schmidt: "Es ist schade, ein Tor h
Der Werksklub läuft als Tabellenzweiter nun Gefahr, bei der am kommenden Montag stattfindenden Achtelfinal-Auslosung ein schweres Los zu erwischen.