Borna Sosa hat sich beim 1. FC Köln auf der Linksverteidigerposition vorerst gegen Gideon Mensah durchgesetzt. Trainer René Wagner bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Derby gegen Bayer 04 Leverkusen, dass der Kroate nach seinen überzeugenden Leistungen zuletzt weiterhin die Nase vorne hat.
„Es ist aktuell im Kader wahrscheinlich die kniffligste Position“, erklärte Wagner. Nachdem Gideon Mensa bereits zu Saisonbeginn gute Leistungen gezeigt hatte, entschied sich der FC-Coach vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach aus dem Bauch heraus für den Kroaten. Dieser rechtfertigte das Vertrauen anschließend mit starken Auftritten.
„Aktuell hat Borna ein Mü Vorsprung vor Gideon“, stellte Wagner klar. Dabei betonte er, dass Mensah keineswegs enttäuscht habe. Der Ghanaer zeige im Training weiterhin viel Energie und Einsatzbereitschaft, müsse sich momentan aber hinter seinem Konkurrenten einordnen.
An der Rollenverteilung gibt es vorerst nichts zu rütteln. „Auch am Sonntag wird sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verändern“, kündigte Wagner an. Damit ist Sosa für das Derby gegen Leverkusen erneut als Startelfspieler eingeplant.
Für Mensah bleibt vorerst nur die Herausfordererrolle. Wagner machte allerdings deutlich, dass sich die Situation im Fußball schnell ändern könne und der Linksverteidiger weiterhin seine Chance erhalten werde, sofern er im Training überzeugt.


