David Mokwa genießt bei Vincent Wagner weiterhin großes Vertrauen. Nach dem 4:1-Heimsieg der SV 07 Elversberg gegen den 1. FSV Mainz 05 fand der Trainer lobende Worte für seinen Angreifer, der zwar erneut ohne eigenen Treffer blieb, dafür aber mit seiner körperlichen Präsenz, intensivem Pressing und einer Vorlage zum 2:0 überzeugte.
„Mocki ist so, wie er ist. Er ist überragend“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz nach der Partie. Besonders die Arbeit gegen den Ball hob der Coach hervor: „Was der im Pressing abliefert, ist brutal.“ Solange Mokwa diese Qualitäten auf den Platz bringe, sei seine persönliche Torausbeute für Wagner zweitrangig. Er zeigte sich davon überzeugt, dass der Stürmer bald auch wieder selbst treffen werde. Zuletzt war Mokwa sieben Pflichtspiele in Folge ohne eigenen Torerfolg geblieben.
Wagner fordert mehr Freistöße für Mokwa
Gleichzeitig äußerte Wagner Kritik am Umgang der Schiedsrichter mit seinem körperlich robusten Angreifer. Aus seiner Sicht würden gegnerische Innenverteidiger in den Zweikämpfen häufig sehr hart gegen Mokwa vorgehen, ohne dass dieser entsprechend Freistöße zugesprochen bekomme.
Besonders bemerkenswert findet Wagner dabei, dass sein Schützling trotz der Kontakte meist weiterspielt, anstatt zu Boden zu gehen und einen Pfiff zu provozieren. Diese Einstellung wolle er keinesfalls verändern. Vielmehr wünscht sich der Elversberger Trainer, dass die Unparteiischen Mokwas Spielweise künftig stärker berücksichtigen und entsprechende Vergehen konsequenter ahnden.


