Jonas Hofmann wird Bayer 04 Leverkusen nicht in Richtung Saudi-Arabien verlassen. Wie der kicker berichtet, hat sich der 34-Jährige gegen einen Wechsel zu Al-Shabab entschieden. Ein lukratives Angebot des Vereins aus Riad lag dem Offensivspieler vor.
Damit bleibt Hofmann der Werkself zumindest bis auf Weiteres erhalten, obwohl seine sportlichen Aussichten derzeit überschaubar sind. Zum Bundesliga-Auftakt gegen Elversberg wurde der Rechtsaußen noch eingewechselt, beim anschließenden 4:0-Erfolg gegen Union Berlin blieb er über die komplette Spielzeit auf der Bank.
Konkurrenzsituation verschärft sich für Hofmann
Die Konkurrenz in der Leverkusener Offensive hat sich zum Ende der Transferperiode noch einmal vergrößert. Mit Moussa Diaby kehrte ein weiterer Offensivspieler zurück, der gegen Union bereits als Joker den Vorzug vor Hofmann erhielt. Zudem dürften die aktuell oder zuletzt verletzten Nathan Tella, Eliesse Ben Seghir und Martin Terrier demnächst wieder zusätzliche Optionen darstellen.
Auch die Kadernominierung für die Europa League verdeutlicht Hofmanns schwierigen Stand. Während Terrier für die Ligaphase gemeldet wurde, gehört der ehemalige deutsche Nationalspieler nicht zum europäischen Aufgebot. Laut kicker dürfte Hofmann in seinem letzten Vertragsjahr bei Bayer daher sportlich maximal eine Nebenrolle einnehmen.
Dass er sich dennoch gegen das finanziell attraktive Angebot aus Saudi-Arabien entschieden hat, dürfte auch private Gründe haben. Hofmann und seine Frau erwarten im Herbst ihr zweites Kind, weshalb ein Umzug nach Saudi-Arabien aktuell ungelegen käme. Somit bleibt der 34-Jährige in Leverkusen und stellt sich dort der schwierigen Konkurrenzsituation.


