Für Jordan Torunarigha war das deutliche 0:5 des Hamburger SV gegen den 1. FSV Mainz 05 bereits nach 45 Minuten beendet. Der 29-jährige Innenverteidiger blieb zur Halbzeit in der Kabine. Eine Verletzung steckte hinter dem vorzeitigen Aus allerdings nicht.
„Es war eine sportliche Entscheidung“, stellte Cheftrainer Merlin Polzin auf der Pressekonferenz nach der Partie klar. Torunarighas Auswechslung war Teil eines Dreifachwechsels, mit dem der Coach nach einer enttäuschenden ersten Hälfte reagierte.
Polzin nimmt gesamte Mannschaft in die Pflicht
Den Defensivmann wollte Polzin trotz der frühen Herausnahme nicht als einen der Hauptverantwortlichen für die Niederlage herausstellen. „Die Jungs wissen auch, dass wir immer gemeinsam durch diese Phasen gehen. Es geht nie darum, Einzelne herauszustellen. Egal, ob bei guten oder schlechten Leistungen.“
Die Vorstellung seiner Mannschaft habe weder den eigenen Ansprüchen noch der vorhandenen Qualität entsprochen. Gleichzeitig betonte Polzin erneut, dass Torunarigha die Verantwortung für das Ergebnis nicht alleine trage: „Er gehört wie alle anderen zur ersten und zur zweiten Halbzeit mit dazu.“
Für den Innenverteidiger sei die Auswechslung in diesem Moment „sicherlich nicht schön“ gewesen, räumte der HSV-Coach ein. Am kommenden Wochenende geht es für den HSV mit einem Gastspiel bei RB Leipzig weiter, das seinerseits dem SV Werder Bremen mit 1:3 unterlag …


