Linton Maina hat sich beim 1. FC Köln zu einem der auffälligsten Offensivspieler des Saisonstarts entwickelt. Mit einem Tor und zwei Vorlagen ist der 27-Jährige aktuell der beste Scorer der Rheinländer. Trainer René Wagner sieht mehrere Gründe für die positive Entwicklung.
„Linton ist ein Spieler, der sich wohlfühlen und ein Stück weit dieses Vertrauen auch spüren muss. Das bekommt er aktuell von uns“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Entscheidend sei zudem, dass Maina zuletzt konstant Leistung gebracht habe.
Gerade nach seinen Schwankungen in der Vergangenheit wertet der FC-Coach die aktuelle Phase positiv: „Das ist ganz wichtig für einen Spieler, der schon lange im Verein ist und jetzt so ein bisschen eine neue Phase für sich findet.“ Maina komme täglich mit viel Motivation ins Training und arbeite intensiv an seinem Spiel.
Wagner lobt auch Mainas Defensivarbeit
Dabei hebt der Trainer nicht nur die offensiven Aktionen hervor. „Linton ist defensiv mit sehr viel Akribie dabei und haut sich in jeden Zweikampf“, sagte Wagner. Gerade daraus entstünden auch Möglichkeiten nach Ballgewinnen, bei denen Maina seine Geschwindigkeit und Offensivqualitäten ausspielen könne.
„Das macht er aktuell gut und das wird er auch weiterhin gut machen“, zeigte sich Wagner überzeugt. Zum Abschluss verwies der Coach mit einem Augenzwinkern auch auf die persönliche Ebene: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Vielleicht hilft das auch ein bisschen.“
Für die kommenden Aufgaben dürfte Maina damit weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Bereits am Freitag (20:30 Uhr) ist der 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt gefordert. Auch dort wird der Rechtsfuß in der Startelf stehen.


