Mikey Moore musste beim 0:0 des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 nach 68 Minuten für Luca Waldschmidt weichen. Auf der Pressekonferenz erklärte Trainer René Wagner, dass ihm das Risiko bei einigen Aktionen des Offensivspielers zu groß geworden war.
„Mikey hatte dann so drei, vier Aktionen, wo wir das Gefühl hatten, dass er mit dem Risiko, das er geht, uns den einen oder anderen Umschalter kosten kann“, erläuterte Wagner. Moore müsse noch lernen, im letzten Drittel die richtige Balance zu finden und gegebenenfalls einen Mitspieler einzubinden, damit sich der Effzeh vorne festsetzen könne.
Es gehe darum, „dass wir nicht nach diesen Einzelaktionen immer wieder einen Umschalter fangen“. Mit Waldschmidt erhoffte sich das Trainerteam zugleich neue offensive Impulse: „Wir dachten, mit Luca zwischen den Linien einen Spieler zu haben, der natürlich da auch gefährlich werden kann, der im Training auch jeden Tag nachweist, dass er da seine Stärken hat.“
Die Entscheidung für den Wechsel war damit eine Abwägung zwischen offensiver Gefahr und der Absicherung gegen Konter. „Das war einfach dann der Wechsel, der für uns zu dem Zeitpunkt Sinn gemacht hat“, fasste Wagner zusammen.


