Mitchell Weiser könnte beim SV Werder Bremen am Samstagabend gegen den 1. FC Köln erstmals seit langer Zeit wieder im Bundesliga-Kader stehen. Der 32-Jährige hat seinen Kreuzbandriss inzwischen überwunden und war zuletzt nach seinem Comeback im Training noch durch muskuläre Probleme ausgebremst worden. Eine endgültige Entscheidung über seine Kadernominierung steht allerdings noch aus.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass er vielleicht eine Option sein kann“, erklärte Trainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz. Eigentlich sei vorgesehen gewesen, Weiser erst während der anstehenden Länderspielpause über Spielminuten in einem Testspiel weiter aufzubauen. Seine jüngsten Trainingsleistungen könnten diesen Plan nun jedoch verändern. „Ich habe jetzt aber auch wieder gute Eindrücke gewinnen können“, so Thioune.
Für die Startelf ist Weiser gegen seinen Ex-Klub in Köln nach seiner langen Pause noch kein Thema. „Es ist jetzt natürlich nicht möglich, dass er Starter sein kann“, stellte Thioune klar. Ob es zumindest für einen Platz im Aufgebot reicht, soll nach dem Abschlusstraining entschieden werden.
Grundsätzlich traut Thioune dem Routinier nach seiner langen Leidenszeit weiterhin viel zu. Weiser habe sich während seiner Reha „so gequält“, weshalb der Coach für dessen weitere Entwicklung nichts ausschließen möchte. „Das, was ich jetzt im Training sehe, da kann ich bewerten, dass er ein guter Spieler und Teil dieses Teams ist.“ Spätestens während der Länderspielpause dürfte Weiser erste Spielpraxis sammeln.


