Oskar Wójcik wartet beim SV Werder Bremen weiterhin auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz. Nach muskulären Problemen in der Vorbereitung gehörte der Innenverteidiger bei den vergangenen beiden Bundesliga-Partien zwar wieder zum Aufgebot, für Spielzeit reichte es bislang aber noch nicht.
„Es ist immer unglücklich, wenn ein Spieler, der neu zu einem Verein kommt, sich in der Vorbereitung verletzt“, erklärte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder, gegenüber der DeichStube. Der Pole müsse seinen Rückstand zunächst weiter aufholen: „Oskar braucht deshalb noch ein wenig, um wieder in seinen Rhythmus zu kommen.“
In der Innenverteidigung haben aktuell Marco Friedl und Amos Pieper die Nase vorn. Wójcik befindet sich nach dem Abgang von Karim Coulibaly dahinter in der Hierarchie, während Niklas Stark aufgrund seiner hartnäckigen Hüftprobleme weiterhin nur dosiert trainieren kann. Für den Neuzugang geht es daher zunächst darum, sich über das Training weiter heranzuarbeiten.
Länderspielpause soll Wójcik helfen
Eine gute Gelegenheit dafür bietet die bevorstehende Länderspielpause. Ob Wójcik diese beim SVW oder nach einer möglichen Nominierung bei der polnischen Nationalmannschaft verbringt, ist für Niemeyer zweitrangig. „Die Länderspielpause wird ihm guttun – ganz egal, ob er nun bei uns oder aber der polnischen Nationalmannschaft sein wird.“
Sollte Wójcik in Bremen bleiben, könnten ihm bei einem geplanten Testspiel wichtige Einsatzminuten winken. An der grundsätzlichen Perspektive des 23-Jährigen hat sich durch seinen verzögerten Start nichts geändert. „Wir sind davon überzeugt, dass wir ihn weiterentwickeln können und er dann bei uns eine Relevanz haben wird“, unterstrich Niemeyer.


