Die Hoffnungen auf ein Kader-Comeback von Ragnar Ache haben sich beim 1. FC Köln zerschlagen. Der Stürmer steht für das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Sonntag (15:30 Uhr) nicht im Kader. Damit muss der 28-Jährige seine Rückkehr nach rund vierwöchiger Verletzungspause weiter verschieben.
Zuletzt hatte sich eine rechtzeitige Rückkehr des Angreifers noch angedeutet. Kölns Trainer René Wagner bezeichnete Ache auf der Pressekonferenz am Freitag als Option für den Spieltagskader, nachdem dieser erstmals wieder vollständig am Mannschaftstraining teilgenommen hatte. Für die Startelf kam der Stürmer aufgrund seines Trainingsrückstands ohnehin noch nicht infrage. Ache fehlt den Kölnern seit Anfang Oktober aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel.
Wagner will bei Ache nichts riskieren
Update: Kölns Trainer René Wagner hat vor dem Anpfiff gegenüber DAZN erklärt, dass es sich bei der Nichtberücksichtigung von Ragnar Ache um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Der Angreifer sei für die kommenden Wochen zu wichtig, um bei seiner Rückkehr ein unnötiges Risiko einzugehen.
„Der Spieler weiß, dass er für uns einen großen Anteil daran haben wird, dass wir in den nächsten Spielen erfolgreich sein können. Das war heute diesen Millimeter zu früh, ich wollte nichts riskieren“, erklärte Wagner. Die Entscheidung sei auch aus dem Bauch heraus gefallen: „Ich wollte nicht in die Situation kommen, dass wir ihn zu früh bringen, weil das Spiel dann den Spielertypen braucht.“
Der Trainer betonte, dass Ache insbesondere für die wichtigen Spiele im Dezember wieder vollständig fit sein solle. „Wir wollen dafür sorgen, dass dieser Spieler bei 100 Prozent ist. Mein eigenes Gefühl war einfach, dass er da noch nicht ganz ist. Wir wollten Vorsicht vor Risiko walten lassen“, so Wagner. Mit Blick auf das erste Spiel nach der Länderspielpause gegen den FC Bayern München (20. November) stellte er allerdings klar: „Deswegen heute die letzte Vorsichtsmaßnahme, aber ab Bayern gibt es diese Ausreden nicht mehr.“


