Rayan Philippe wartet beim SC Paderborn 07 auf den sportlichen Durchbruch. Der im Sommer vom Hamburger SV ausgeliehene Offensivspieler kam bislang lediglich einmal von Beginn an zum Einsatz und musste sich ansonsten mit der Joker-Rolle begnügen. Trainer Ralf Kettemann sieht beim 26-Jährigen noch Anpassungsbedarf.
„In jeder Spielphase fehlt bei Rayan momentan noch ein bisschen etwas. Es gilt, das richtige Setting zu finden. Da sind wir dran“, erklärte Kettemann laut der Neuen Westfälischen. An der Einstellung seines Schützlings zweifelt der Coach allerdings nicht: „Rayan hat Bock drauf, sich ein wenig neu zu erfinden. Er nimmt die Situation an.“
Philippe selbst zeigt Verständnis für seine bisherige Rolle, auch wenn er sich mehr Einsatzzeit erhofft. „Es ist für mich hier alles neu. Ich muss noch viel lernen“, sagte der Franzose, der sich nach seinem Wechsel zunächst an die Paderborner Spielweise gewöhnen muss. Immerhin sind seine Einsatzzeiten zuletzt kontinuierlich gestiegen.
In Tornähe „außergewöhnlich“
Für das anstehende Heimspiel gegen seinen Stammklub HSV am Samstag (15:30 Uhr) ist ein Startelf-Einsatz zwar nicht ausgeschlossen, Philippe dürfte aber zunächst weiter von der Bank gefragt sein.
Gleichzeitig weiß der Trainer um die offensiven Qualitäten seiner Leihgabe. „Wenn Rayan am Sechzehner den Ball hat, ist er außergewöhnlich“, lobte er insbesondere dessen Abschlussstärke.
Dass Philippe jederzeit für Gefahr sorgen kann, zeigte sich zuletzt beim 2:2 gegen Werder Bremen, als er in der Nachspielzeit mit einer Direktabnahme am Innenpfosten scheiterte. Nun hofft der Angreifer auf die nächste Gelegenheit, sich für größere Spielanteile zu empfehlen.


