Nach zwei Niederlagen in Folge könnte RB Leipzig im Heimspiel gegen den Hamburger SV am Sonntag (15:30 Uhr) mit einer veränderten Startelf antreten. Cheftrainer Martín Demichelis stellte auf der Pressekonferenz am Samstag mehrere Anpassungen in Aussicht, ohne sich bereits auf konkrete Personalien festzulegen.
„Mit dem Kader, den wir haben, können wir rotieren“, erklärte Demichelis. Nach dem Abschlusstraining am Samstagnachmittag wolle er seine Entscheidungen treffen. Festlegen wollte sich der Argentinier vorab nicht, deutete aber an: „Ein paar Veränderungen sind durchaus möglich. Ob es drei, vier oder fünf sind, weiß ich noch nicht.“
Als Kandidat für mehr Spielzeit kommt unter anderem Assan Ouédraogo infrage. Der 20-Jährige feierte beim 1:4 gegen Como 1907 sein Comeback nach einer Schulterverletzung und wurde nach einer Stunde eingewechselt. Demichelis zeigte sich mit dem Auftritt zufrieden: „Seine Minuten in Como haben mir gefallen. Er ist ein großes Talent und ein wichtiger Spieler für uns.“
Ob Ouédraogo gegen den HSV bereits in die Anfangsformation rückt, bleibt offen. Nach seiner mehrwöchigen Pause sieht der Coach den Mittelfeldspieler grundsätzlich aber wieder so weit: „Ich habe noch nicht entschieden, wer gegen Hamburg von Anfang an spielt, aber Assan ist bereit.“
Demichelis fordert Reaktion nach zwei Niederlagen
Anlass für mögliche Veränderungen liefern auch die jüngsten Ergebnisse. Auf das 1:3 bei Werder Bremen folgte unter der Woche die Niederlage in Como. Vor heimischem Publikum erwartet Demichelis nun eine deutliche Reaktion: „Wenn du zweimal verlierst, musst du eine Reaktion zeigen.“
Vor allem defensiv sieht der Leipzig-Coach Verbesserungsbedarf. „In erster Linie müssen wir besser verteidigen“, erklärte Demichelis mit Blick auf die Aufarbeitung des Como-Spiels. Gegen Hamburg fordert er von seiner Mannschaft einen aggressiven und mutigen Auftritt und stellte klar: „Eine Reaktion ist für uns Pflicht.“

