SC Freiburg | 1. Bundesliga

Schuster erklärt Rotation im Sturm

02.11.2026 - 13:03 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Beim SC Freiburg herrscht derzeit ein enger Konkurrenzkampf im Angriff. Obwohl Igor Matanović und Keisuke Goto beim 3:2-Erfolg im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg jeweils einen Treffer erzielt hatten, mussten sich beide im anschließenden Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Trainer Julian Schuster setzte stattdessen auf Lucas Höler – aus taktischen Gründen.

„Luci sollte zunächst die Drecksarbeit machen und die beiden dann mit einer gewissen Frische ins Spiel kommen“, erklärte Schuster laut BILD. Der Plan sei gewesen, Matanović und Goto gemeinsam in der Schlussphase einzusetzen: „Wir wollten beide bewusst am Ende auf dem Platz haben, weil sie zusammen als Duo super anlaufen können und natürlich auch Torgefahr mitbringen.“

Die Überlegungen gingen auf. Nach ihren Einwechslungen waren Matanović und Goto gemeinsam am Freiburger Ausgleich zum 1:1 beteiligt. Auch Cyriaque Irié, der später den Siegtreffer erzielte, und Vincenzo Grifo, der diesen vorbereitete, kamen von der Bank und sorgten für reichlich Impact.

Matanović zeigt Verständnis für Höler-Einsatz


Dass er trotz seines Pokaltreffers zunächst zuschauen musste, nahm Matanović gelassen hin. „Luci hat sich das einfach erarbeitet“, erklärte der 23-Jährige Angreifer und verwies auf die schwierige Aufgabe seines Sturmkollegen. Höler habe viele unangenehme Bälle verarbeiten müssen und mit seiner kämpferischen Leistung dafür gesorgt, dass die Augsburger im weiteren Spielverlauf nachließen.

Schuster wiederum betonte, dass er sich der Qualität seiner Einwechselspieler bewusst gewesen sei. „Wir haben uns gesagt: Wenn wir es heute schaffen, das Spiel lange so zu gestalten, dass noch alles möglich ist, werden uns die Jungs von der Bank definitiv helfen.“

Für die kommenden Partien dürfte die Besetzung der Freiburger Sturmspitze damit weiterhin von den jeweiligen taktischen Anforderungen abhängen. Die jüngsten Entscheidungen zeigen jedenfalls, dass Schuster sowohl Höler als auch Matanović und Goto wichtige Rollen zutraut – unabhängig davon, wer von Beginn an auf dem Platz steht.

Quelle: bild.de