Shafiq Nandja hat sich beim Hamburger SV einen Platz in der Startelf gesichert. Der junge Innenverteidiger beginnt am Freitagabend (20:30 Uhr) im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf der rechten Position in der Dreierkette neben Sebastiaan Bornauw und Warmed Omari. Dafür muss Jordan Torunarigha zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.
HSV-Trainer Merlin Polzin erklärte vor dem Anpfiff am Sky-Mikrofon, dass die Entscheidung vor allem taktische Gründe habe. Auf die Frage, ob Nandja seinen Konkurrenten Torunarigha im internen Ranking überholt habe, entgegnete der Coach: „Es geht weniger darum, wer wen überholt hat oder wie die Position ist. Es geht einfach darum, was für unser Spiel wichtig ist.“
Besonders Nandjas Tempo und seine Fähigkeiten in der Tiefenverteidigung hätten den Ausschlag gegeben. „Shafiq hat eine tolle Entwicklung genommen, ist ein Hamburger Jung. Er hat sehr viel Tempo, kann die Tiefe gut verteidigen, was heute gegen die Gladbacher insbesondere sehr wichtig sein wird“, lobte Polzin.
Eine grundsätzliche Verschiebung in der Hierarchie wollte der HSV-Trainer daraus nicht ableiten: „Deswegen ist auf der rechten Innenverteidigerposition die Entscheidung für ihn und nicht gegen einen anderen gefallen.“


