Stefan Posch hofft darauf, gegen den Hamburger SV erstmals nach seiner Rückkehr zum 1. FSV Mainz 05 wieder in die Startelf zu rücken. Trainer Urs Fischer lässt einen Einsatz von Beginn an weiterhin offen, sieht beim Innenverteidiger nach einer weiteren Trainingswoche aber Fortschritte.
Posch war in der vergangenen Saison als Leihspieler eine feste Größe in Mainz. Da sich seine erneute Verpflichtung von Como 1907 jedoch lange hinzog, fehlt ihm der Spielrhythmus. „Ob er bereit ist? Schwierig zu sagen. Er hatte ja kein Testspiel, uns fehlen Vergleiche“, erklärte Fischer.
Fischer erwägt Sprung ins kalte Wasser
Lange warten kann und will der Coach allerdings nicht. „Vielleicht muss ich ihn einfach ins kalte Wasser werfen“, so Fischer. Gerade angesichts des verletzungsbedingten Ausfalls von Dominik Kohr wird Posch für die Mainzer Defensive nun schnell wieder an Bedeutung gewinnen. Es stehen aber auch andere bewährte Akteure zur Verfügung, um die Dreierkette zu bilden.
Der Österreicher selbst fühlt sich nach eigener Aussage fit. Eine ehrliche Rückmeldung seines Spielers ist Fischer dabei wichtig: „Ich will ja eine Einschätzung von ihm hören, wie er sich fühlt. Da will ich ein klares Wort.“
Im Training hat Posch inzwischen weiter aufgeholt. „Er konnte wieder eine Woche länger trainieren. Jedes Training hat ihm gutgetan“, berichtete Fischer, der auch mit der Intensität des Abwehrspielers zufrieden ist. Sein Fazit vor dem HSV-Spiel: „Poschi ist auf einem sehr guten Weg.“


