Yanik Spalt hat sich beim VfB Stuttgart in der internen Rangordnung im zentralen Mittelfeld offenbar nach vorne gearbeitet. Als Angelo Stiller bei der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim bereits in der ersten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden musste, brachte Cheftrainer Sebastian Hoeneß in der 35. Minute den 19-Jährigen – und ließ Atakan Karazor erneut auf der Bank.
Hoeneß begründete die Entscheidung nach der Partie vor allem mit dem Spielertyp des Youngsters. „Sein Profil ist ähnlicher zu Angelo, er ist auch Linksfuß und hat es richtig gut gemacht in der Vorbereitung“, erklärte der VfB-Coach. Gleichzeitig betonte er, dass die Wahl gegen Karazor keineswegs auf schwache Trainingsleistungen zurückzuführen sei: „Ata macht es auch gut, das will ich einschieben. Er geht überragend mit einer für ihn veränderten Situation um. Ich hätte ohne Probleme Ata bringen können. Er wird auch seine Spiele bekommen.“
Mit Spalts Auftritt zeigte sich Hoeneß derweil sehr zufrieden. „Spalti hat seine Sache gut gemacht. Man konnte sehen, warum er bei uns gerade weit oben in der Gunst steht. Er ist laufstark, ruhig am Ball und traut sich etwas zu. Es war von ihm ein richtig guter erster Aufschlag.“
Für Spalt war es erst der zweite Einsatz in der Bundesliga, nachdem er zuvor gegen den 1. FC Köln sein Debüt gefeiert hatte. Karazor wartet hingegen weiterhin auf seine ersten Pflichtspielminuten der Saison 2026/27. Der letztjährige VfB-Kapitän saß bisher in allen fünf Pflichtspielen über die komplette Spielzeit auf der Bank. Zwar stellte Hoeneß weitere Einsatzchancen ausdrücklich in Aussicht, bislang steht für den 29-Jährigen allerdings noch keine einzige Pflichtspielminute zu Buche.


