Robin Koch erhält nach seinem schwachen Auftritt bei der 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig die volle Rückendeckung von Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter. Der 30-jährige Innenverteidiger, der gegen die Sachsen bereits zur Halbzeit ausgewechselt worden war, wird am Freitag (20:30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln wieder in der Startelf stehen und die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen.
„Er wird das Spiel am Freitag spielen und Kapitän bleiben, da gibt es für mich gar keine Diskussion“, stellte Hütter auf der Pressekonferenz am Mittwoch klar. Zugleich betonte der Coach, dass auch Führungsspieler an ihren Leistungen gemessen werden. „Ich erwarte von meinen Führungsspielern eine dementsprechende Leistung. Das weiß auch Robin, darüber haben wir schon oft gesprochen.“
Die Auswechslung zur Pause sei daher eine bewusste Entscheidung gewesen. Hütter machte allerdings deutlich, dass Koch keineswegs allein für das Debakel verantwortlich gewesen sei. „Natürlich hätte ich auch alle anderen austauschen können, weil wir einfach kein gutes Spiel gemacht haben.“
Koch zeigt Verständnis für Entscheidung
Nach der deutlichen Niederlage strich Hütter den ursprünglich vorgesehenen freien Trainingstag, um die Partie gemeinsam mit der Mannschaft aufzuarbeiten. Auch mit Koch führte der Trainer mehrere Gespräche über dessen Leistung und die vorzeitige Auswechslung.
Der Innenverteidiger habe die Entscheidung nachvollziehen können und konstruktiv darauf reagiert. „Er hat es meiner Meinung nach sehr gut aufgefasst“, berichtete Hütter, der auch an den folgenden Tagen den Austausch mit seinem Kapitän suchte.
Für das Duell mit Köln setzt der Eintracht-Coach somit weiterhin auf Koch als Führungsspieler. Die Auswechslung gegen Leipzig bleibt eine leistungsbezogene Maßnahme, an seiner Rolle als Kapitän ändert sich nichts.


