Ruben Müller steht am Samstagnachmittag im Spiel gegen Eintracht Frankfurt zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison in der Anfangsformation des SC Paderborn. Zuvor hatte er lediglich im Pokal-Spiel gegen den VfB Stuttgart beginnen dürfen. Cheftrainer Ralf Kettemann begründete seine Entscheidung vor dem Anpfiff am Mikrofon von DAZN unter anderem mit den jüngsten Auftritten des Offensivspielers:
„Ruben hat hier zum einen gegen den VfB Stuttgart im Pokal ein tolles Spiel gemacht (...) er hat immer was Unverbrauchtes, was Verspieltes, gepaart mit einem sehr großen Einsatz, mit einer großen Leidenschaft. Wir wollen den Jungen einfach einfach loslassen.“
Auch gegenüber Sky unterstrich der SCP-Coach die besonderen Qualitäten des Youngsters und erklärte, warum ausgerechnet gegen die Hessen der richtige Moment für den Startelf-Einsatz gekommen ist: „Ruben ist ein kleiner Frechdachs, ein Spielkind. Er gibt einem immer viel Liebe zum Spiel, (...) ein bisschen Freestyle. Das schaut man sich gerne an. Wir hatten heute das Gefühl, dass es passt.“
Für den Aufsteiger bietet die Hereinnahme von Müller damit ein zusätzliches Überraschungselement in der Offensive, mit dem die Ostwestfalen gegen Frankfurt Akzente setzen wollen, während die Mittelstürmer Marvin Pieringer und Steffen Tigges zunächst auf der Bank Platz nehmen.


