Said El Mala | 1. FC Köln

Nach Gerüchten: BVB-Spur zu El Mala erkaltet

18.06.2026 - 14:33 Uhr Gemeldet von: Thorben Lorenzen | Autor: Thorben Lorenzen

Die zuletzt aufgekommenen Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund können ad acta gelegt werden. Wie BILD berichtet, wird der Offensivspieler des 1. FC Köln nicht zu den Schwarz-Gelben wechseln.

Zwar beschäftigt sich der BVB schon seit längerer Zeit mit dem 19-Jährigen und verfolgt dessen Entwicklung aufmerksam. Konkrete Transferpläne soll es aktuell jedoch nicht geben.

Kölner Forderungen zu hoch


Zuletzt hatte der EXPRESS berichtet, Dortmund denke über ein umfangreiches Transferpaket für El Mala nach. Im Raum standen dabei neben einer hohen Fixablöse auch Bonuszahlungen, eine Weiterverkaufsbeteiligung sowie mögliche Leihspieler.

Laut BILD ist ein Wechsel nach Dortmund derzeit allerdings kein Thema. Ausschlaggebend seien vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen. Der 1. FC Köln soll weiterhin eine Ablöse in der Größenordnung von rund 50 Millionen Euro anstreben – eine Summe, die für den BVB aktuell nicht darstellbar sei.

Hinzu kommt, dass die Dortmunder auf größere Transfererlöse angewiesen wären, bevor kostspielige Verpflichtungen realisiert werden könnten. Dabei soll insbesondere die Zukunft von Karim Adeyemi und Serhou Guirassy eine Rolle spielen.

Liverpool beobachtet El Mala


Ganz vom Tisch ist ein Wechsel des Offensivtalents in diesem Sommer damit allerdings nicht. Laut GiveMeSport zählt El Mala weiterhin zu den Kandidaten, die beim Liverpool FC intern diskutiert werden. Die Reds sollen neben Victor Muñoz (CA Osasuna) noch einen weiteren Flügelspieler beziehungsweise Angreifer verpflichten wollen.

Yan Diomande von RB Leipzig gelte zwar weiterhin als bevorzugte Lösung, aufgrund der hohen Ablöseforderungen sowie der Konkurrenz durch Paris Saint-Germain prüft Liverpool jedoch weitere Optionen. In diesem Zusammenhang wird auch El Mala genannt. Neben dem Kölner sollen zudem Yankuba Minteh vom Brighton & Hove Albion FC sowie Matias Fernandez-Pardo vom Lille OSC auf der Liste stehen.

Konkrete Schritte gibt es derzeit zwar auch von Liverpool nicht. Das Interesse internationaler Klubs unterstreicht jedoch, dass El Mala trotz des geplatzten Dortmund-Szenarios eines der gefragtesten Nachwuchstalente auf dem Markt bleibt.

Quelle: bild.de

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  • KOMMENTARE
  • 15:39

    ich verstehe den spieler nicht wiso lasse ich meinen klub über einen transfer verhandeln und wenn sich jeder geeinigt hat sagt er ab
    er kann ja wohl kaum auf die wm spekuliert haben oder?

  • 14:53

    Langsam wird das Thema echt billig.

    Wer sich ein wenig mit der Arbeitsweise von Spielerberatungen beschäftigt, erkennt doch mittlerweile, wie viel gezielt gestreut wird, um den Markt künstlich anzuheizen.

    Meiner Meinung nach ist inzwischen der Punkt erreicht, an dem bereits so viele Vereine abgesprungen sind, dass ich mir als Verantwortlicher ernsthaft die Frage stellen würde, ob ich Warnsignale verpasse.

  • 14:40

    Was ist wahrscheinlicher:

    1. Die Spur ist innerhalb der letzten 24 Stunden erhitzt und erkaltet.

    2. Es gab die Spur nie, aber Sportmedien haben Hunderttausende Klicks generiert.

  • 14:37

    BvB so peinlich
    Können sich keinen Top-Transfer für 50 Millionen leisten.
    Machen ja nicht seit 2013 jährlich 100 Millionen + mit Spielerverkäufen
    Hauptsache Aktionäre sind zufrieden und die CL wird irgendwie mit minimalen Aufwand erreicht. Der Rest interessiert die doch garnicht mehr. Auch deswegen ist die BuLi so einseitig. Der BvB hätte viel mehr Potenzial - das Geld stinkt da aber bis zum Himmel

    • 15:06

      Stimmt nicht. Der BVB investiert das Geld einfach schlecht, aber man hat nicht jedes Jahr einen Überschuss durch Transfers.
      Hier mal die Bilanz der letzten Jahre:
      25/26: -23,2 Mio
      24/25: -31,6 Mio
      23/24: +68,8 Mio
      22/23: -27,1 Mio
      21/22: +64,5 Mio
      Gesamt: +51,40 Mio.
      Ergibt über die Jahre gerechnet hierfür +10 Mio pro Jahr.

      Aber auch das trügt ja.
      Stichwort steuerliche Abschreibung über Jahre und Ratenzahlung der kaufenden Vereine.
      Nicht jeder Transfer wird auch sofort bezahlt.
      Also man kann dem BVB vorwerfen, dass er das Geld schlecht verwaltet hat, definitiv, aber genau deshalb ist u.a. jetzt auch nicht mehr so viel in der Kasse, um einfach mal 50 Mio auszugeben.
      Und der BVB hat sicher schon interessantere Spieler als el Mala gehabt, für die man gern mal das Geld investiert hätte und es trotzdem nicht konnte.

    • 16:12

      Stichwort Ryan Cherki
      Danke für die Auflistung

    • 17:10

      Sehr gutes Beispiel!
      Dem Trauer ich echt nach. Hätte dem BVB und der Bundesliga sicher viel Spaß bereitet.

    • 19:20

      Kann mich nicht erinnern, wann der BVB das letzte Mal einen guten Transfer hatte. Klar hat Bayern generell auch strukturell einen klaren finanziellen Vorteil, der Riesen Gap der da aber in den letzten 5 Jahren entstanden ist, ist wirklich einer absolut grausamen Transferpolitik zuzuschreiben.

      Klar kannst nicht jedes Jahr Dembele oder Ballingham verpflichten, aber das war quasi durchgehend schlecht