Santiago Castañeda entwickelt sich beim SC Paderborn immer mehr zu einer wichtigen Größe im zentralen Mittelfeld. Beim 3:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim überzeugte der 21-Jährige erneut mit einer starken Leistung und belohnte sich darüber hinaus mit seinem ersten Treffer für die Ostwestfalen.
„Ich habe ihn auch sehr stark gesehen und er hat eine krasse Entwicklungskurve genommen“, lobte Cheftrainer Ralf Kettemann auf der Pressekonferenz nach der Partie. Inzwischen sei Castañeda „eine Art Anker“ für die Mannschaft – und das sowohl mit als auch gegen den Ball.
Der US-Amerikaner bringt aus Sicht seines Trainers inzwischen ein vielseitiges Gesamtpaket auf den Platz. „Er führt die Duelle, kann in die Luft gehen, gewinnt sie am Boden, er ist sehr ballsicher und unglaublich smart“, zählte Kettemann die Qualitäten seines Mittelfeldspielers auf.
Castañeda ist ein „Gewinner“
Interessant ist dabei, dass Castañeda seine besten Leistungen offenbar vor allem dann abruft, wenn es darauf ankommt. „Den besten Santi sehe ich am Wochenende, unter der Woche schaut es manchmal anders aus“, verriet Kettemann und stellte anschließend klar, wie er diese Aussage verstanden wissen möchte: „Er ist ein Gewinner, ein Challenger.“
Gegen Hoffenheim kam nun auch das erste Tor hinzu. „Wer nicht schießt, kann keine Tore machen. Er hat dieses Mal geschossen, auch wenn es kein geiler Schuss war“, erklärte Kettemann mit einem Schmunzeln. Entscheidend war letztlich, dass Castañeda den Abschluss überhaupt suchte. „Alleine für diese Szene bin ich Santi schon dankbar.“
Mit seiner Entwicklung und den konstant starken Eindrücken in den Pflichtspielen hat sich Castañeda damit zunehmend zu einem wichtigen Faktor im Paderborner Zentrum entwickelt.


