Bei Senne Lynen ist weiterhin offen, ob es für das Heimspiel gegen den FC Augsburg bereits zur Rückkehr in den Bremer Kader reicht. Der Mittelfeldspieler ist nach seinen Beckenproblemen zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, hat nach seiner Ausfallzeit allerdings noch deutlichen Trainingsrückstand.
„Wenn überhaupt eine untergeordnete“, erklärte Trainer Daniel Thioune auf die Frage nach Lynens möglicher Rolle am Samstag. Der Belgier habe in den vergangenen Wochen nur eingeschränkt trainieren können und zudem weite Teile der Vorbereitung verpasst. Für Werder gehe es deshalb zunächst darum, den 27-Jährigen wieder vollständig in Form zu bringen.
Eine Entscheidung über die Kadernominierung soll nach dem Abschlusstraining fallen. „Wenn da das Signal kommt, er ist bei 100 Prozent, dann ist es der Augenblick, wo ich mir Gedanken mache, ob es für uns eine Kaderoption ist“, so Thioune. Gleichzeitig stellte der Coach klar: „Wenn ich von einer Kaderoption rede, dann ist es keine Startoption.“
Spätestens nach der anschließenden Länderspielpause soll Lynen wieder vollständig belastbar sein. Für die Partie gegen Augsburg käme somit höchstens eine Rolle von der Bank infrage.


