Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Serhou Guirassy im Champions-League-Spiel gegen Real Betis (2:1) gibt es bei Borussia Dortmund zumindest vorsichtige Hoffnung auf Entwarnung. Cheftrainer Niko Kovač geht nach einem ersten Gespräch mit dem Stürmer nicht von einer schwerwiegenden Verletzung aus. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus.
„Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Er hat seinen Oberschenkel gespürt. Ich glaube, es ist jetzt nichts kaputt“, erklärte Kovač auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dabei betonte der BVB-Coach, dass es sich lediglich um seine erste Einschätzung handle: „Das ist mein erster Gedanke oder mein Gefühl, aber ich habe mit dem Arzt noch nicht gesprochen.“
Guirassy hatte sich nach gut einer halben Stunde an den Oberschenkel gefasst und zunächst versucht, die Partie fortzusetzen. In der 34. Minute musste der Angreifer schließlich doch ausgewechselt werden. „Er konnte nicht weiterspielen und wir wollten nicht das Risiko eingehen, dass vielleicht mehr passiert“, begründete Kovač die Entscheidung.
Weitere Erkenntnisse sollen die Untersuchungen am Donnerstag liefern. Erst danach wird sich abzeichnen, ob Guirassy bereits gegen Elversberg (Samstag, 15:30 Uhr) wieder zur Verfügung steht. „Dann schauen wir mal, ob er am Wochenende noch dabei sein kann oder ein bisschen länger Pause macht“, so Kovač.


