Der Hamburger SV hat sich nach dem Abgang von Daniel Elfadli bewusst gegen die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers entschieden. Ein wesentlicher Grund dafür ist Shafiq Nandja, dessen Entwicklung die Verantwortlichen gezielt vorantreiben wollen.
„Es geht in der Innenverteidigung vor allem um Shafiq Nandja. Er hat schon angedeutet, wie viel Qualität er hat. Seine Entwicklung ist sehr stabil“, erklärte Kaderplaner Sebastian Dirscherl gegenüber dem Hamburger Abendblatt.
Dem 19-Jährigen sollen künftig bewusst Einsatzmöglichkeiten eröffnet werden. „Wir haben aus der Überzeugung heraus nichts mehr gemacht, damit Shafiq Spielzeit bekommt“, stellte Dirscherl klar.
Die Hamburger trauen dem Youngster zu, in der Abwehr eine Rolle einzunehmen. Anstatt ihm einen weiteren Konkurrenten vor die Nase zu setzen, soll Nandja beim HSV Schritt für Schritt aufgebaut werden und seine Chancen auf Spielzeit erhalten.


