Wael Mohya genießt bei Borussia Mönchengladbach weiterhin großes Vertrauen, soll in seiner Entwicklung aber vor allem körperlich noch den nächsten Schritt gehen. Trainer Eugen Polanski sieht die individuellen Qualitäten des Youngsters inzwischen auch bei den Gegnern als bekannt an.
„Mittlerweile kennt jeder Waels Qualitäten und weiß: Wenn er körperlos ins Eins-gegen-eins geht, wird sich Wael irgendwie einen Weg bahnen“, erklärte Polanski im Vorfeld des Elversberg-Spiels (Samstag, 15:30 Uhr). Genau deshalb würden die Gegner zunehmend versuchen, den Offensivspieler über körperliche Duelle zu stoppen.
Mohya müsse nun lernen, diese Situationen entweder durch einen besseren ersten Kontakt zu vermeiden oder sich in den Zweikämpfen konsequenter durchzusetzen. „Er wird nicht größer, aber stärker kann er werden“, brachte Polanski den nächsten Entwicklungsschritt auf den Punkt.
Gladbach muss im letzten Drittel nachlegen
An den fußballerischen Fähigkeiten des Talents bestehen derweil keine Zweifel. Gerade mit seinen Dribblings und seiner individuellen Klasse kann Mohya dem Gladbacher Offensivspiel wichtige Impulse verleihen.
Im Rückblick auf den Bundesliga-Auftalt gegen Leipzig bemängelte Polanski besonders die Entscheidungsfindung seines Teams im letzten Drittel. Ein Manko, bei dem Mohya, der bei der 0:3-Niederlage erst 25 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde, durchaus Abhilfe schaffen könnte. Im Rennen um einen Startelfplatz dürfte er sich sicherlich befinden.


