Waldemar Anton hat sich bei Borussia Dortmund längst als unverzichtbarer Anker der Defensive etabliert. Nach zwei Länderspieleinsätzen über die volle Distanz gab es für den Innenverteidiger auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen ein großes Sonderlob von BVB-Cheftrainer Niko Kovač.
Anton sei „ein stiller Leader, ein Mann, der ganz genau weiß, was es heißt, Profi zu sein, Topleistung abzurufen“, schwärmte Kovač auf der Medienrunde von seinem Abwehrchef. Er stehe dabei oft „so ein bisschen unter dem Radar“, weil er sich nicht exponiere. „Er macht seinen Job und den macht er weltklasse.“
In der Dortmunder Hintermannschaft sieht Kovač den 30-Jährigen als Herzstück und Lehrer für die jüngeren: „Er ist schon derjenige, der in der Mitte alles zusammenhält. Man sieht, wie wichtig er ist, gerade auch für die jungen Spieler, weil sie noch lernen müssen. Deswegen ist Waldi auf dieser Position nicht wegzudenken, das muss man ganz klar sagen.“
„Wenn er alle neun Spiele machen kann, wäre das auch gut“
Mit Blick auf das anstehende Mammutprogramm bis zur nächsten Länderspielpause deutete der Trainer zudem an, dass Anton trotz hoher Belastung kaum Pausen erhalten dürfte: „Wenn ich gesagt habe, nur der Torwart spielt vielleicht neunmal 90 Minuten, dann möchte ich vielleicht eine kleine Ausnahme machen. Mal gucken wie es dem Waldi geht: Wenn er alle neun Spiele machen kann, wäre das auch gut.“
Anton bleibt damit die stabilste Bank im Abwehrverbund der Schwarz-Gelben, die vor der Partie gegen die Bremer am Freitag einige Verletzungssorgen aufweisen: So ist in der Defensive die Einsatzfähigkeit von Nico Schlotterbeck, Julian Ryerson und Daniel Svensson nicht gesichert.


