Yanik Spalt darf sich beim VfB Stuttgart auf eine größere Rolle einstellen. Trainer Sebastian Hoeneß bestätigte am Donnerstag, dass der Mittelfeldspieler im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Freitag, 20:30 Uhr) zum Aufgebot der Schwaben gehören wird.
Durch den Abgang von Chema Andrés ist im Stuttgarter Zentrum hinter Angelo Stiller und Grischa Prömel ein Platz frei geworden. Eine Möglichkeit, diesen langfristig aufzufangen, sieht Hoeneß auch im Youngster. „Fakt ist, dass Spalti dadurch noch einen Tick näher heranrutschen wird“, erklärte der Coach. Gleichzeitig verwies er mit Atakan Karazor auf eine weitere vorhandene Alternative und kündigte an, dass sich die Rollen im Mittelfeld nun teilweise neu verteilen werden.
Für Spalt gibt es bereits gegen Köln ein erstes positives Signal. „Spalti wird im Kader sein“, bestätigte Hoeneß. Der Österreicher hatte schon große Teile der Vorbereitung mit den Profis absolviert und dabei in mehreren Testspielen Einsatzzeit erhalten. Seine Leistungen hinterließen beim Trainerteam einen guten Eindruck: „Wir haben es ja auch in der Vorbereitung gesagt, dass wir sehr angetan waren von seinen Auftritten.“
VfB sucht die richtige Balance bei Spalt
Perspektivisch soll Spalt regelmäßig bei den Profis dabei sein und nach Möglichkeit auch Einsatzminuten erhalten. Gleichzeitig möchte der VfB darauf achten, dass die Spielpraxis bei dem jungen Mittelfeldspieler nicht zu kurz kommt. Sollte er sich zunächst keinen festen Platz bei der ersten Mannschaft erarbeiten, sind daher weiterhin Einsätze für die zweite Mannschaft vorgesehen.
„Jetzt geht es darum, eine gute Balance zu finden“, erläuterte Hoeneß. Der 19-Jährige soll einerseits an die Profimannschaft herangeführt werden, andererseits über die zweite Mannschaft im Spielrhythmus bleiben. Nach Chemas Abschied ist Spalt in der Stuttgarter Mittelfeldhierarchie jedenfalls ein Stück nach vorne gerückt.

