Yannik Engelhardt hat sich nach seiner Rückkehr zum SC Freiburg auf Anhieb eine wichtige Rolle erarbeitet. In vier der bisherigen fünf Pflichtspiele stand der zentrale Mittelfeldspieler in der Startelf, lediglich in der ersten Runde des DFB-Pokals nicht. Auch im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr) dürfte der 25-Jährige wieder von Beginn an gefragt sein.
Cheftrainer Julian Schuster zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung des Rückkehrers sehr zufrieden. „Er bringt genau das, was wir uns erhofft haben und wie wir ihn auch kennengelernt haben in der Zeit, als er in der zweiten Mannschaft bei uns gespielt hat“, erklärte der SC-Coach. Engelhardt lief bereits zwischen 2021 und 2023 für die Freiburger Zweitvertretung auf, ehe es ihn über weitere Stationen schließlich nach Como und zuletzt auf Leihbasis nach Gladbach zog.
Schuster lobt schnelle Anpassung
Besonders Engelhardts Umgang mit neuen Anforderungen hebt Schuster hervor. „Er ist sehr, sehr offen, möchte viel dazulernen und verlangt auch Input. Man ist viel mit ihm im Austausch und er kann die Dinge wirklich sehr, sehr schnell umsetzen.“
Auch nach seiner Rückkehr habe Engelhardt kaum Anlaufzeit benötigt. „Bei seinen letzten Stationen in Gladbach und auch in Como wurden andere Dinge von ihm verlangt. Die Dinge, die wir hier von ihm verlangen, hat er auch wieder sehr, sehr schnell umgesetzt. Es ist definitiv eine Qualität von ihm, dass ihm das nicht schwerfällt.“
Dass Engelhardt bereits so viele Minuten sammelt, hängt gleichzeitig mit der veränderten Situation im Freiburger Zentrum zusammen. Nach dem Verkauf von Johan Manzambi zum Aston Villa FC ist ein wichtiger Mittelfeldspieler weggefallen. Patrick Osterhage musste die ersten beiden Bundesliga-Partien aufgrund muskulärer Probleme auslassen, während sich Neuzugang Rihito Yamamoto zunächst an die Freiburger Abläufe herantasten musste.
Engelhardt nutzte die sich dadurch bietende Möglichkeit direkt. „Er steht einfach schon für viele Minuten auf dem Platz. Das ist auch eine Qualität von ihm, dass er diesen Rhythmus gut mitgehen kann und mit Egge, aber auch mit den anderen im Training sehr, sehr gut harmoniert“, erklärte Schuster. Für den Trainer ist deshalb bereits früh nach der Rückkehr klar: Engelhardt sei „für uns ein sehr, sehr wichtiger Spieler“.


