Immanuel Pherai und der Hamburger SV gehen vorerst gemeinsam in die Saison. Nachdem sich bereits im Sommer ein Abschied des Mittelfeldspielers abgezeichnet hatte, soll der 25-Jährige im Winter einen neuen Anlauf für einen Wechsel nehmen. Das berichtet die MOPO.
Demnach gab es durchaus Interesse an Pherai: Vereine aus Polen, der Türkei und der zweiten saudischen Liga sollen angeklopft haben. Der Nationalspieler von Suriname lehnte diese Optionen allerdings ab, da die möglichen Ziele nicht zu seiner Karriereplanung passten.
Sportlich hat sich seine Situation beim HSV bislang nicht verbessert. In keinem der bisherigen Pflichtspiele gehörte Pherai zum Kader der Profis. Spielpraxis sammelt er stattdessen erneut in der Regionalliga Nord für die Hamburger U21, für die er in dieser Saison bereits zweimal zum Einsatz kam.
Wintermodell hat schon einmal funktioniert
Dass Pherai in der Regionalliga durchaus herausragt, hatte sich bereits in der Vorsaison gezeigt. Damals absolvierte er drei Partien für die U21 und kam dabei auf vier Tore und drei Vorlagen. Im Winter folgte schließlich die Leihe zur SV 07 Elversberg.
Der Wechsel zahlte sich aus: Zwischen Februar und Mai kam Pherai in 13 Zweitligaspielen zum Einsatz, erzielte zwei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Mit der SVE gelang ihm am Ende der Aufstieg in die Bundesliga. Nun könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen. Laut MOPO will Pherai im Januar einen neuen Anlauf für einen Abschied vom HSV nehmen – ein Winterwechsel hatte sich für ihn bereits in der vergangenen Saison ausgezahlt.


