18.02.2015 - 13:41 Uhr Autor: Bengt-Magnus Meyer

Alban Meha - der albanische Zauberfuß aus Ostwestfalen - konnte bereits vergangene Saison so manches Spiel für den SC Paderborn mit seinen Freistoßkünsten entscheiden, womit er erheblichen Anteil am überraschenden Aufstieg des SCP hatte.

Zum allgemeinen Bedauern der Paderborner musste Coach André Breitenreiter zu Beginn des Bundesligaabenteuers lange auf seine Standardwaffe verzichten. Zuvor laborierte der 28-Jährige an einem Einriss des Außenmeniskus im rechten Knie. Erst am 10. Spieltag war Meha soweit, dass er in der Startelf auflaufen konnte. Direkt markierte er per Fernschuss einen schönen Treffer aus 18 Metern (3:1 gegen Hertha).

Im weiteren Saisonverlauf konnte der Albaner, bis auf einen verwandelten Elfmeter, nicht wirklich auf sich aufmerksam machen, spielte mal von Beginn an, mal als Joker.

Erfolgserlebnis gegen Hannover


Zuletzt jedoch befand sich der Sport Club auf Talfahrt, die geradewegs Richtung Abstiegränge führte. Trainer Breitenreiter forderte eine Reaktion seiner Mannschaft - und Meha zeigte diese: Am letzten Sonntag gegen Hannover in der 79. Spielminute, beim Stand von 1:1, zimmerte er einen Freistoß aus 25 Metern kompromisslos ins Gehäuse der 96er. Ron-Robert Zieler berührte den Ball zwar noch, war letztendlich jedoch chancenlos.

"Ich muss im Grunde nur das Tor treffen. Da der Ball immer so flattert, wird es für jeden Torhüter schwer", so der Freistoßspezialist selbstbewusst im "kicker".

Meha endlich schmerzfrei

Erst seit zwei, drei Wochen könne er wieder schmerzfrei trainieren, so Meha. Sein guter körperlicher Zustand erlaube es nun, wie gegen Hannover, sein volles Leistungsspektrum abzurufen. Trainer Breitenreiter dürfte darüber vermutlich sehr froh sein, muss er vor der anstehenden Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten FC Bayern München doch auf das Prinzip Hoffnung setzen.

Der Trainer ist sich der Schwere der Aufgabe bewußt, weiß aber auch, dass er mit Alban Mehas Freistößen eine zusätzliche Option hat, Punkte gegen den Favoriten einzufahren - auch wenn in München ein Manuel Neuer im Tor steht: "Die können auch bei einem wie ihm reingehen", so der Coach.

Auch nächste Saison in Paderborn?

Beim Aufsteiger würde man gerne auch in Zukunft auf die Dienste von Alban Meha setzen. Der Albaner ist noch bis Saisonende gebunden. Allerdings wurden bisher nur Sondierungsgespräche geführt, Meha will die sportliche Entwicklung des Vereins abwarten.

Eine Ausstiegsklausel im Winter ließ der Spieler verstreichen, sollte der Abstieg vermieden werden, steigen die Chancen auf einen Verbleib.

Quelle: kicker.de

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  • KOMMENTARE

  • 18.02.15

    Die Quellen-Angabe "Kicker" bei einem derart frei interpretierten Text ist ein Witz ...

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