Diadié Samassékou | TSG 1899 Hoffenheim

Werben Bun­desli­gis­ten um Samassekou?

08.03.2018 - 11:32 Uhr Gemeldet von: Navron | Autor: Max Hendriks

Auf der Suche nach einem Ersatz für den im Sommer zum FC Liverpool wechselnden Naby Keita könnte RB Leipzig wieder einmal bei Schwesterklub Red Bull Salzburg fündig werden.


Nach Informationen von "ESPN" steht Mittelfeldakteur Diadié Samassekou im Visier der Sachsen. Im Dezember habe es bereits ein Gespräch zwischen dem Spieler und Leipzigs Cheftrainer Ralph Hasenhüttl gegeben.

Der Malier, der als aggressiver Ballgewinner und Verteiler dem Spielstil von Keita ähnele, ist aktuell noch bis 2019 in Salzburg unter Vertrag, die Österreicher sollen aber eine Option besitzen, die Laufzeit um ein weiteres Jahr auszudehnen.

Zwar befinde sich Leipzig in der Poleposition bezüglich einer Verpflichtung im Sommer, aber auch andere Bundesligisten sollen Interesse zeigen. So habe auch Borussia Dortmund den 22-Jährigen gescoutet, der in der laufenden Spielzeit in 20 Liga- und sieben Europa-League-Partien zum Einsatz kam

Zudem sei Bayer Leverkusen bereit, zehn Millionen Euro für Samassekou zu zahlen. Die Salzburger Schmerzgrenze soll aber wohl noch einmal fünf Millionen Euro höher liegen.

Quelle: espnfc.com

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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4,00 Note
3,59 Note
Saison
2017/18
2018/19
2019/20
2020/21
Einsätze
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21
22
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  • KOMMENTARE
  • 08.03.18

    Leverkusen, Dortmund und Leipzig werben um einen RB Salzburg Spieler? Hmmm wer da wohl den Zuschlag erhält ....

    • 08.03.18

      Vermutlich nicht der Verein, der ohnehin schon gefühlt 20 zentrale Mittelfeldspieler im Kader hat. Ich weiß schon auf was du anspielst, aber RB Leipzig wäre nach dem Abgang von Keita aus Spielersicht durchaus so oder so perspektivisch ein sinnvoller Schritt.

    • 08.03.18

      Wenn drei sich streiten: Schalke ;D

    • 08.03.18

      Ein Schelm wer böses denkt .....

    • 08.03.18

      Ich glaube nicht, dass Leipzig den Zuschlag erhielte, sofern ein anderer Klub ein höheres Gebot abgeben würde. Sie haben den gleichen Sponsor und Salzburg gilt als Ausbildungsverein für Leipzig, aber es immer noch zwei eigenständige Vereine, mit eigenen wirtschaftlichen Interessen. Zudem hat der Spieler auch noch ein Wörtchen mitzureden und aus der Sicht muss es vorallem sportlich Sinn machen.

    • 08.03.18

      "zwei eigenständige Vereine" mit "eigenen wirtschaftlichen Interessen" - Ich bin wirklich kein Rasenball-basher, aber hier fehlt jemandem doch ein wenig Weitsicht...

    • 08.03.18

      Es ist formaljuristisch und wirtschaftlich aber so. Natürlich steht über dem ganzen Red Bull, für das die Vereine einen übergeordneten Zweck erfüllen. Dennoch stellen beide Vereine eigene Bilanzen auf, müssen sich seperat an die finanziellen Regeln halten und bekommen getrennt voneinander die Gelder aus dem Sponsoring mit red bull, dessen Höhe sich am Gesamtumsatz bemisst.

    • 08.03.18

      Und trotzdem kannst du eigenständig denken und dir ein Bild machen, oder? Schau dir mal den Spielerfluß zwischen nur Salzburg und Leipzig an. Danach google wie die Transfers von Sabitzer und Keita abgelaufen sind und sprich ernsthaft nochmal von "eigenen wirtschaftlichen Interessen".

      Dass das ganze nicht so trivial ist, hat man ja letzten Sommer bei der Entscheidungsfindung der UEFA gesehen, ob Salzburg und Leipzig beide in die CL dürfen. Eine finanzielle und strukturelle Unabhängigkeit wurde erst nachträglich unter Vorbehalt von Auflagen erfüllt: https://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/OfficialDocument/uefaorg/ClubFinancialControl/02/48/50/34/2485034_DOWNLOAD.pdf

    • 09.03.18

      Daran mag ja auch vieles richtig sein, Erna. Allerdings finde ich, sollte man den Punkt nicht unterschlagen, dass es aus Spielersicht einfach Sinn machen könnte. Du sagst es doch selbst, ähnliches Spielsystem, ähnliches Anforderungsprofil an den Spieler, weil beide Vereine mal ein ähnliches (oder gar gleiches) Konzept hatten. Für Samassekou würde es doch nun absolut Sinn machen, es genau auf der Position zu versuchen, die Keita zur neuen Saison verlassen wird, um vielleicht einen ähnlichen sportlichen Weg zu gehen.

      Wie gesagt, du magst mit vielem Recht haben, aber ich würde nicht immer pauschal behaupten, dass es an Verflechtungen liegen würde, dass ein Spieler von RB Salzburg zu RB Leipzig wechseln könnte, es macht aus Spielerseite eben aus sehr vielen Punkten Sinn.

    • 09.03.18

      Bitte? Ich unterschlage gar nichts. Ich habe nicht einmal Stellung bezogen, ob ein Wechsel zu RBL sportlich sinnvoll wäre. Auch habe ich nichts über Spielsystem/Anforderungsprofil gesagt. Wo liest du das denn?

      Es ging mir lediglich um eine Einordnung der Bemerkung, dass Leipzig/Salzburg "zwei eigenständige Vereine" mit "eigenen wirtschaftlichen Interessen" sein. Und das ist zumindest mehr als fragwürdig.

      Natürlich passt Diadie (auf dem Blatt Papier) gut auf die Keita-Position. Aber wie gesagt, dazu hatte ich mich nicht geäußert.

    • 09.03.18

      Das ist doch aber ab dem ersten Kommentar (auf den sich Topscorer wohl auch bezieht) die Quintessenz der ganzen Diskussion, dass das unterschwellig unterstellt wird.

      Habe dein Zitat "Spielerfluss" und den ganzen Satz völlig falsch gelsen (war noch früh :D), habe es als "Spielfluss" gelesen und deshalb eher auf die Spielweise bezogen. War keine Absicht.

    • 09.03.18

      Erna hat da schon Recht, natürlich sind beides eigene Vereine und um die FIFA Regularien zu erfüllen hat RB bei Salzburg auf dem Papier sich zurückgezogen von "Inhaber" auf "Sponsor" aber effektiv hat sich da nichts geändert. Salzburg wird immer das Spielzeug von RB sein genau wie Leipzig, außer Herrn Matteschitz wirds langweilig und er verkauft es wieder aber daran zweifel ich dann doch recht stark.

      Folglich ist das mit den wirtschaftlichen Interessen nur "linke Tasche, recht Tasche". Natürlich müssen am Ende beide Vereine wirtschaftlich unabhängig sein und den Regeln von FFP entsprechen aber, dass man das bei RB schon verstanden hat zeigen ja die letzten Jahre. Alle Wechsel haben jeweils genug gekostet und auf der anderen Seite genug eingebracht damit man am Ende alles korrekt erfüllt. Trotz allem würde ich darauaf wetten, dass bei RB niemand den Spieler für 20Mio nach Dortmund verkaufen würde oder zu Schalke wenn Leipzig "nur" 15Mio bieten würde. Entweder wird das Gebot einfach kurz am Telefon weitergesagt oder man lehnt es trotzdem ab. Niemand in der Firma wird da die Konkurrenz ihres derzeitigen "Aushängeschildes" stärken. Einzige Ausnahme wäre wohl nur wenn sich der Spieler weigern würde zu Leipzig zu gehen und sagt "wenn wechsele ich nur zu Dortmund, Schalke, Leverkusen oder sonstwas" (wird aber wohl nicht passieren)

      Denn am Ende sitzt allen Verantwortlichen egal ob in Salzburg oder in Leipzig der Konzern im Nacken und seitdem Vettel und die RB Ära in der F1 vorbei ist, ist eben Leipzig das absolute Fokusprojekt.

    • 09.03.18

      Welcher Bundesligist brauch denn keinen 6er bzw. 8er der Agressiv spielt und den Weg nach vorne nicht scheut? Aktuell nur die Bayern, die haben in Vidal und Tolisso mindestens 2 solcher Typen. Und vllt Bayer Lewverkusen mit Bender und Aranguiz. Aber Schalke Dortmund Frankfurt Gladbach Hoffenheim und eben Leipzig wenn Keita weg ist. Auch Dortmund und Schalke werden Spieler für diese Position abgeben (Goretzka, Rode, vllt Weigl oder Sahin), also hat er nicht nur in Leipzig top vorraussetzungen. die einzigen Unterschiede nur, in Leipzig gibts für Junge Spieler eine Gehaltsobergrenze(wobei so ein junger Spieler sicher nur bei Schalke und im Ausland aktuell über dieser Grenze verdienen würde) und er kennt den halben Leipziger Kader aus den letzten Jahren

  • 08.03.18

    Total super Fußballer!! Ich hoffe, dass Leipzig gut verhandelt und den Spieler bekommt!

  • 09.03.18

    @ Topscorer: "es immer noch zwei eigenständige Vereine, mit eigenen wirtschaftlichen Interessen"
    Glaubst du das wirklich? Ja die beiden Vereine werden nicht von der selben Person geführt, also verfolgen diese beiden Personen sicher auch unterschiedliche Interessen, aber wer wenn nicht der Eigentümer RB bestimmt bitte die Interessen? In Salzburg natürlich mehr als in Leipzig, denn hier muss man den Schein vor der strikten und nie die Hand auf haltenden DFL wahren...