16.06.2017 - 15:25 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Nach neuneinhalb Jahren trennen sich die Wege von Diego Benaglio und dem VfL Wolfsburg. Voraussichtlich aber nur vorübergehend.


Zur neuen Saison sucht der ehemalige Nationalkeeper der Schweiz eine neue Herausforderung und schließt sich der AS Monaco an. Beim amtierenden französischen Meister wird er mit einem Dreijahresvertrag bis 2020 ausgestattet.

"Der VfL Wolfsburg sagt Danke, Diego Benaglio! Er hat als Führungsspieler und Leistungsträger die Entwicklung unseres Vereins über Jahre mitgeprägt wie kaum ein anderer. Diego hatte es sich verdient, selbst zu entscheiden, ob er seine große Karriere beim VfL fortführen oder nochmal eine neue Herausforderung annehmen möchte", so Sportdirektor Olaf Rebbe.

Teil dieser Wertschätzung vonseiten der Wölfe könnte sein, dass der 33-Jährige trotz Vertragsbindung bis 2019 ablösefrei gehen darf – so berichtete es vor einigen Tagen jedenfalls "Sportbuzzer".

Wie Rebbe darüber hinaus erklärt, sei man sich mit dem Torhüter grundsätzlich einig, "dass er nach seinem Karriereende eine Position beim VfL Wolfsburg übernehmen und uns damit auch zukünftig eng verbunden bleiben soll".

Benaglio fällt der Abschied schwer: "Wolfsburg und der VfL sind eine zweite Heimat für meine Familie und mich geworden. Ich freue mich schon heute auf unser Wiedersehen. Der VfL ist und bleibt ein großartiger Club und mein Verein. Ich bin dem VfL, seinen treuen Fans und der ganzen Region auf ewig dankbar."

Im VfL-Dress bestritt der Noch-Kapitän, der mit dem VfL Meister und Pokalsieger geworden ist und in der Saison 2015/16 das Viertelfinale der Champions League erreicht hat, 321 Pflichtspiele, 259 davon in der Bundesliga.

Quelle: asmonaco.com

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren

3,36 Note
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Saison
2016/17
2017/18
2018/19
2019/20
Einsätze
14
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  • KOMMENTARE

  • 16.06.17

    Er hat es sich verdient nochmal Champions League zu spielen.

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    • 16.06.17

      er wird dort nicht spielen, oder? denke er sitzt dort schön auf der bank und gut is.

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    • 16.06.17

      Die Klasse hat er auf jeden Fall, sich durchzusetzen und wenn nicht gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass er als Ersatzmann einspringen muss. Champions-League spielt er so oder so.

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    • 16.06.17

      Hmm, hast du diese Saison die Ligue1 verfolgt? Subasic hat überragend gespielt, war der beste Keeper der Saison und hat auch in der CL sehr gut gehalten.
      Verletzt war er mE auch nur 1/2Spiele kurz zu Saisonbeginn.

      Ob Benaglio (noch) die Klasse hat sich mit 33 gegen den besten Mann der Ligue1 durchzusetzen würde ich bezweifeln. Den Nebensatz "Champions-League spielt er so oder so." verstehe ich überhaupt nicht..

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    • 16.06.17

      Naja, zbspl. bei Dortmund sind auch die Pokalsieger, die nicht im Endspiel gespielt haben. Selbst wenn er in allen Champions-League Spielen als zweiter Torwart auf der Bank sein sollte, spielt er doch Champions-League und gehört zum engen Kreis dieser Mannschaft.
      Sicher hat Subasic großen Anteil an der Meisterschaft, aber er hält schon länger gut und Verletzungen kann man wohl nicht "hochrechnen", da weiß man nie was kommt.

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    • 16.06.17

      Was 'ne Antwort ;D

      Es heißt aber "Champions-League SPIELEN" und "Pokalsieger SEIN". Ich glaube kaum, dass ein Spieler es knorke findet in einer Mannschaft gewesen zu sein, die CL spielt, man selber aber keine Minute in dem Wettbewerb absolviert hat. Zudem denke ich auch nicht, dass man sich "Pokalsieger" nennen darf, wenn man keine Minute in dem Wettbewerb absolviert hat - aber lasse ich mich gerne berichtigen.

      Klar weiß man nie was kommt (außer der Tod) - es ist aber eher sehr unwahrscheinlich, dass ein 33jähriger Torhüter, der sich nicht mehr gegen einen (mit Verlaub) durchschnittlichen Konkurrenten durchsetzen konnte, jetzt den besten Torhüter einer europäischen Top-Liga verdrängt.

      Ich vermute eher, dass Benaglio die Karriere am Mittelmeer gemütlich auslaufen lässt und die minimale Wahrscheinlichkeit nochmal hochklassigen Fussball zu spielen als Bonus mitnimmt. Nicht umgekehrt ;D

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    • 16.06.17

      In Deutschland soll es sogar Weltmeister geben, die keine Min. mitgespielt haben.
      Dann vergisst du offenbar das für gute ehrgeizige Torhüter 33 das beste Alter ist und Benaglio ist ehrgeizig und lässt ganz sicher nicht "auslaufen".
      Dann kann man wohl getrost davon ausgehen, das die deutsche Bundesliga insgesamt wesentlich stärker ist, als die französische...noch.
      Ansonsten bin ich bei dir, wenn du behauptest, das jeder Spieler sicher lieber dabei sein möchte, auf dem Platz, als nur "Statist" zu sein.

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    • 19.06.17

      @Erna_K Ich bezweifle, dass das Alter von 33 Jahren jetzt wirklich irgendeinen Ausschlag gibt. Als Keeper kannst du locker 5 Jahre länger spielen als ein Feldspieler. Auslaufen lassen wäre etwas früh xD

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    • 19.06.17

      Meinte damit ja auch nicht "aufhören Fussball zu spielen". Aber wenn man mit 33Jahren, nach schwerer Verletzung sich nicht gegen einen durchschnittlichen Konkurrenten beim Stammverein durchsetzen kann und dann zu einem CL-Teilnehmer mit dem besten Keeper der Liga wechselt. dann spricht das für zwei Dinge: (a) total überzogenes Selbstbewusstsein oder (b) sich mit der Rolle des Ersatzkeepers abgefunden und in den Bergen Monte Carlos den Bentley umher kutschieren :D

      Mit dem Alter hast du Recht, wobei auch das stetig nach unten geht, da Keepern heutzutage mehr körperlich abverlangt wird, als nur auf der Linie zu lungern. Das schaffen nur wenig Auserwählte nach 33...Buffon & Co...

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  • 16.06.17

    Dort fällt er zumindest mit seinem hellblauen Bentley nicht auf.

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