Kevin Großkreutz | 2. Bundesliga

VfB und Großkreutz trennen sich

03.03.2017 - 09:39 Uhr Gemeldet von: Gerd Binder

Die Spuren der vergangenen Montagnacht sind bei Kevin Großkreutz noch immer sichtbar. Der Profi des VfB Stuttgart war in eine körperliche Auseinandersetzung geraten, die für ihn einen Aufenthalt im Krankenhaus zur Folge hatte. Verletzungen an Gesicht und Kopf trug der 28-Jährige davon. Darüber trennen sich beide Parteien nun "einvernehmlich", wie der VfB mitteilte. Großkreutz besaß bei den Schwaben noch einen bis 2018 datierten Vertrag.


"Nach den Vorkommnissen ist die Beendigung der Zusammenarbeit mit Kevin der einzige logische Schritt. Das ist für uns alle keine einfache Situation. Dennoch ist es jetzt wichtig, dass wir die unmittelbare Zukunft für den VfB gestalten und uns schnellstmöglich und bestmöglich auf das schwierige Spiel in Braunschweig konzentrieren", so Trainer Hannes Wolf.

Quelle: vfb.de

Deine Einschätzung als Manager? Stimme jetzt ab und sieh, was die Community denkt:
0% KAUFEN!
0% BEOBACHTEN!
0% VERKAUFEN!
  • KOMMENTARE
  • 03.03.17

    Finde ich nachvollziehbar (auch wenn ich viel Hate kriegen werde) da:
    - er mit VfB-Jugendprofis unter der Woche Nachts weg war
    - er seit geraumer Zeit mehr Energie verwendet hat Retortenklubs anzugreifen (und ja niemand mag RB) und das schon sehr unprofessional war
    - Leistungen sehr abgefallen sind diese Saison (also hätte er auch mal den Ball flach halten können)

    Hoffe er findet schnell was neues und denkt über sein Verhalten nach...

  • 03.03.17

    Trennung bestätigt
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.konsequenzen-nach-schlaegerei-vfb-trennt-sich-von-grosskreutz.53c3ea4d-dba1-4d7d-b8dd-654fedeb9a3e.html

  • 03.03.17

    Völlig zurecht der Typ ist nicht tragbar für einen Profi Verein.

  • 03.03.17

    Wenn sich nichts neues dazu ergeben sollte, sprich, er hat zuerst verbal oder körperlich angegriffen, finde ich die Entscheidung komplett bescheiden. Saftige Geldstrafe und gut ist. Wegen soetwas seinen Job zu verlieren ist in meinen Augen mehr als überzogen.

    • 03.03.17

      Reicht dir, dass er als Profi unter der Woche auf einer Oberstufen Party war, dass er Jugendliche im minderjährigen Alter aus der eigenen Vereinsjugend dorthin begleitet hat, dass er wohl betrunken war und dann letztendlich in diese Schlägerei gerät bei der er so schwer verletzt wird, dass er dadurch ein paar Spiele verpasst hätte? Seinen Job als Profi - Sportler, bei dem seine einzige Verantwortung neben der sportlichen Leistung auf dem Platz, die ist, seinen Körper nicht zu gefährden, hat er damit, mal wieder, nicht erfüllt. Von dem völligen Versagen in seiner Vorbildfunktion als Spieler der ersten Mannschaft gegenüber Spielern der U Mannschaften gar nicht mal zu reden, wobei ich mir sicher bin, dass eher das, als die Prügelei, der Grund für den Rauswurf ist...

    • 03.03.17

      Dürfen Profisportler nicht mehr feiern gehen? Ohne zu wissen, was genau vorgefallen ist, kann man die Entscheidung nicht beurteilen. Wenn man aber davon ausginge, dass Großkreutz diese Schlägerei nicht irgendwie angezettelt hat, wäre die Entscheidung ihn loszuwerden komplett nicht nachvollziehbar. Wo kämen wir denn da hin, dass jemand seinen Arbeitsplatz verliert, weil ihm in seiner Freizeit jemand auf die Fresse haut?

      Dass er ein gutes Verhältnis zu den Jugendspielern des VfB pflegte ist in meinen Augen auch in erster Linie positiv zu sehen. Es gibt sicherlich viele Profisportler, die den Nachwuchs nicht einmal mit dem Arsch angucken.

      Wirkt einfach insgesamt so, als würde man hier beim VfB die Möglichkeit nutzen, um einen Spieler abzuschieben, von dem man vielleicht sportlich nicht mehr überzeugt ist (keine Ahnung, verfolge 2. Liga nicht).

      In meinen Augen macht der VfB da wieder einen schlechten Eindruck, ganz unabhängig davon, was man von Großkreutz hält.

    • 03.03.17

      Klar darf man feiern, aber vielleicht sollte man das nicht in der wichtigsten Phase der Saison tun bzw dir dann nicht so ne Aktion leisten

    • 03.03.17

      "so ne Aktion"?

    • 03.03.17

      @funkmaster: Ist das nicht auch sehr spekulativ dem VfB jetzt direkt einenen schlechten Eindruck zu unterstellen? Wie du erwähntest, wissen wir nicht was passiert ist. Vielleicht gibt es ja Zeugenaussagen, die besagen, dass er selbst die Initiative ergriffen hat? Oder er hat es sogar selbst eingeräumt?

      Wenn sich dies nicht bestätigen sollte, bin ich aber bei dir.

    • 03.03.17

      Du hast natürlich vollkommen Recht. Ich kann auch nur beurteilen, was ich weiß, und mein Eindruck basiert eben darauf. Unterstellen mag ich nichts.

      Ich finde es nur unangebracht, wie wieder alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und Spaß daran haben auf einem Spieler rumzuhacken, bei dem es aus welchen Gründen auch immer gerade nicht läuft. Egal ob Großkreutz, Kruse, Götze oder welche Sau sonst als nächstes durchs Dorf getrieben wird, immer wieder scheinen alle größten Spaß daran zu haben andere an den Pranger zu stellen, die sich nicht 08/15-professionell verhalten. Dabei sind es doch gerade solche Typen mit Kanten und eigenen Ansichten wie Großkreutz, die den Fußball interessant und liebenswert machen. Und gerade der Kevin ist wahrlich einer, der sich mit den Vereinen für die er spielt identifiziert, der den Fußball lebt, der eine eigene Meinung hat und diese auch unbeeindruckt vertritt und der ein Kämpfer vor dem Herrn ist, der immer 100% gibt.

      Aus Enke nix gelernt, fällt mir dazu auch noch ein btw.

    • 03.03.17

      Bin ich komplett bei dir.

    • 04.03.17

      "Wirkt einfach insgesamt so, als würde man hier beim VfB die Möglichkeit nutzen, um einen Spieler abzuschieben, von dem man vielleicht sportlich nicht mehr überzeugt ist"

      So siehts aus. Wichtige Spieler die scheiße bauen würden niemals "entlassen" werden. Manche fahren ohne Führerschein, andere vögeln ne Minderjährige, hinterziehen Steuern oder bedrohen einfach mal ihre Mitspieler. Aber wenn du den Star-Status hast und dem Verein Geld bringst sägt dich halt keiner ab

    • 04.03.17

      @funkmaster: Kann dir nur vollumfänglich Beipflichten. Finde es - auf Basis dessen, was ich bisher gelesen habe - schade, wie hier bei dem ersten Fehltritt während seiner Zeit beim VfB direkt die Reißleine gezogen wird. Gerade in so einer Situation - Krankenhaus, Familie betroffen, .... - finde ich muss man nicht direkt mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn sich einer voll und ganz dem VfB verpflichtet hat in den letzten einenhalb Jahren, dann ist es Großkreuz. Finde es auch nicht richtig, wenn sich der Verein hier als so viel wichtiger als ein Einzelschicksal nimmt. Natürlich sollte "alles" dem Aufstieg untergeordnet werden. Aber doch bitte nicht zur Last von angeschlafenen, loyalen Spielern. Hier hätte für mich als Verein das Kredo "Loyalität für Loyalität" gegolten. Ich möchte mich bei Kevin für seine Leistungen, seine ehrliche Art und seine Charakterstärke bedanken und wünsche ihm, dass er nicht nur sprichwörtlich mit einem blauen Auge davonkommt.

      Forza Kevin, forza VfB.

    • 06.03.17

      Funkmaster, ich bin prinzipiell auch bei dir. Fußballprofis sind auch nur Menschen und sollten auch mal einen saufen gehen können. Aber ganz sicher nicht mit 16-jährigen B-Jugendspielern des Internats, die er danach noch in den P**f ausführt und in Schlägerein verwickelt. Sorry, das ist so absurd. Ich mag den Kevin auch und ziehe den Hut, wie er sich im Anschlus präsentierte. Ich nehme ihm alles ab und finde es schade, dass er wohl die Fußballbühne verlassen wird, da er noch einige der wenigen war, die einfach sagen was sie denken. Auch wenn denken bei ihm eher Glückssacke ist und somit auch viel Unfug dabei herumkam. Aber wie hier schon geschrieben, das ist schlicht nicht tragbar. Und da gehts auch nicht darum, wer zuerst zugeschlagen hat oder nicht. Oder ob er mal in seiner Freizeit alleine ne Nu**e knallte. Dass er überhaupt in der Situation mit 16-jährigen ist, reicht schon. Das ist kein "Fehltritt" mehr. Wäre er verltezt gewesen und hätte mit den Kumpels einen gesoffen, wäre das ein Fehltritt während seiner Verletzung gewesen, was da vorgefallen ist (ohne alle Details zu kennen) geht weit darüber hinaus.

  • 03.03.17

    Das wars Kevin ... aus als des Publikums Liebling ... bist endlich selbst Publikum ... jetzt gibt es für Dich Fußball nur noch von den Rängen ... Respekt VfB

  • 03.03.17

    Tja - ein Alpha-Kevin...

  • 03.03.17

    Ab zum HSV!

  • 03.03.17

    Hier der wohl wahre Grund für die Trennung... und somit seitens VfB auch irgendwie nachvollziehbar finde ich:
    http://sportbild.bild.de/fussball/2-liga/2-liga/pikante-details-zum-grosskreutz-aus-beim-vfb-stuttgart-50686056.sport.html

    • 03.03.17

      Wäre auch nur dann nachvollziehbar, wenn er da mit Jugendlichen unterwegs gewesen wäre, oder was wäre daran sonst schlimm?

    • 03.03.17

      Genau das wäre schlimm, wenn er mit Jugendlichen ins Bordell geht. Tolle Vorbildfunktion! Nicht.
      Ich denke nicht, dass er mit den Jungs feiern war, danach mal kurz ALLEINE ins Bordell gegangen ist und danach sich wieder mit den Jungs getroffen hat.
      Falls es doch so passiert ist, dann nehme ich alles zurück...
      Aber halt alles Spekulation...

    • 03.03.17

      Ich find des immer ein bisschen lachhaft, wenn er als Weltmeister bezeichnet wird. Aber sein Beitrag dazu war wohl genauso hoch wie meiner...

    • 03.03.17

      Ohne die gute Laune, die Kevin ins Team gebracht hat, wäre Deutschland niemals Weltmeister geworden.

  • 03.03.17

    Heute sind wohl nur Vorbilder anwesend.

  • 04.03.17

    Für mich ist es offensichtlich, dass es sich bei dem Rauswurf nicht um die Reaktion auf diesen Einzelvorfall handelt, sondern seine Vorgeschichte schwer ins Gewicht fällt. Wenn die Vereinsführung tatsächlich schon zuvor darum gebeten hatte, dass er seine Außendarstellung, u.a. über Social-Media-Aktivitäten reguliert, dann kann ich das insgesamt nachvollziehen. Er hat diese Mahnungen leider nicht ernst genug genommen und muss jetzt richtig bitter Lehrgeld zahlen.
    Die Prügelei ist für mich fast schon typisch für seine Karriere: eine Mischung aus eigenem Fehlverhalten (als Erwachsener nachts mit VfB-Jugendspielern unterwegs) und Pech (trifft auf Gewalttäter). Auch sein Türkei-Intermezzo war schon so eine blöde Situation für die er zwar nichts konnte, in der er sich aber auch nicht geschickt verhalten hat.
    Das es am Ende so kommt, tut mit tatsächlich, trotz null Sympathie, sehr leid für ihn.
    Denn wenn er sich ein klein bisschen mehr am Riemen reißt, kann er mit seiner besonderen Art zumindest für den Verein, dem er sich gerade verschrieben hat, viel geben.