Nun herrscht endgültig Klarheit: Alejandro Grimaldo verlässt Bayer 04 Leverkusen nach drei äußerst erfolgreichen Jahren und schließt sich Atlético Madrid an. Nachdem sich ein Wechsel des spanischen Nationalspielers bereits in den vergangenen Tagen immer deutlicher abgezeichnet hatte, bestätigten beide Vereine den Transfer am Dienstag offiziell.
Der 30-jährige Linksverteidiger kehrt damit in seine spanische Heimat zurück und unterschreibt bei den Rojiblancos einen Vertrag bis 2030. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge erhält Bayer 04 für den Leistungsträger eine Ablösesumme in Höhe von rund 20 Millionen Euro.
Eine prägende Figur der erfolgreichsten Bayer-Ära
Grimaldo wechselte im Sommer 2023 ablösefrei von SL Benfica zur Werkself und entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Leistungsträger. In drei Jahren absolvierte der Linksfuß 145 Pflichtspiele für Bayer 04, erzielte 30 Tore und bereitete weitere 45 Treffer vor.
Besonders in Erinnerung bleiben wird seine Rolle beim historischen Double-Gewinn 2023/24. Mit seinen gefährlichen Standards, seiner Spielintelligenz und seiner offensiven Durchschlagskraft gehörte Grimaldo zu den prägenden Gesichtern der erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte und gewann mit Leverkusen unter anderem die Deutsche Meisterschaft sowie den DFB-Pokal.
Leverkusens Geschäftsführer Sport Simon Rolfes würdigte den Spanier zum Abschied: „Wir haben gemeinsam mit Alejandro Grimaldo die atemberaubendste Zeit von Bayer 04 erlebt, und er war dabei unstrittig ein wichtiger Bestandteil unseres gemeinsamen Erfolges. Sein Spielstil war prägend für unsere Werkself, seine Freistöße waren ikonisch.“
Für Grimaldo erfüllt sich mit dem Wechsel nach Madrid nach eigener Aussage ein Lebenstraum. Nach drei erfolgreichen Jahren in Leverkusen möchte der Spanier nun erstmals auch in seiner Heimat mit einem Spitzenklub um Titel kämpfen.



Leverkusen ist halt nicht Madrid 🤷
Machs gut und danke für die Punkte!
Ablöse egal, der Konzern zahlt eh die Zeche. Alle Schulden gedeckelt, da darf auch mal was in die Kasse kommen, bevor es 3fach wieder auf Konzernkosten rausgeballert wjrd!
Bist du besoffen?
Recherchier mal, wieviel die jedes Jahr überweisen, wieviel sie auch aus Gewinnen schon rausgezogen haben.
Klar, deshalb gab es für Leverkusen auch bilanziell kein Corona, wo andere Vereine 70 Mios Verlust gemacht haben..
Und hast du jetzt mal recherchiert, wie oft und wieviel Leverkusen Geld an den Konzern gezahlt hat?
Google z.B. mal nach
"Die Krisengewinner
Während andere Klubs durch Corona in finanzielle Schieflage geraten, sind Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg relativ entspannt."
oder
"Bayer Leverkusen und Corona:
Ohne Risiko und Nebenwirkungen"
oder aus einem weiteren Artikel ein kleiner Auszug:
"Bayer Leverkusen ist nur ein besonders krasser Fall im Finanzchaos Fußball-Bundesliga. Weil der Klub erstmals seit Jahren in keinem internationalen Wettbewerb mitspielt, fehlen jene 19,75 Millionen Euro, die er in der vergangenen Saison noch aus der Vermarktung der Champions League verbuchen konnte. Zudem fließt weniger Geld vom Fernsehen, seit der Medienpleitier Leo Kirch keine Traumgagen mehr zahlen kann. Würde nicht die große Mutter, der Chemieriese Bayer, bürgen, sähe es zappenduster aus in Leverkusen."
Danach sende ich dir gerne weitere Artikel.
Du solltest doch recherchieren, wie es jetzt mit den Gewinnen aussah.
Hast du noch ne andere Platt oder betrachtest du das bewusst einseitig?
Welche Gewinne denn? Wenn es Transfererlöse gibt, bleiben die bei Bayer 04 Leverkusen, davon werden wieder Spieler verpflichtet. Würde das Geld an die Bayer AG fließen, würden die Aktionäre höhere Dividenden kriegen. Das ist Unfug. Das Geld bleibt bei Bayer 04 Leverkusen, gibt es Unterdeckung, zahlt die Bayer AG -> siehe Corona.
So, und nun du. Würde mich wundern, wenn da jetzt noch was mit Substanz kommt..
Jetzt bist du wieder mit etwas dummen dran…
Die bekanntesten Jahre und Beträge:
Geschäftsjahr 2015: 45,7 Millionen Euro Gewinn
Dies ist der transparenteste Fall, weil Journalisten die Zahl explizit im tiefen Anhang des über 160-seitigen Bayer-Konzernberichts ausfindig machten. Bei einem damaligen Vereinsumsatz von rund 200 Millionen Euro war das eine enorme Gewinnmarge. Das Geld floss komplett an die Muttergesellschaft ab.
Geschäftsjahr 2016: Millionenplus durch Rekordtransfers
Hier griffen die Auswirkungen von Großtransfers wie dem Verkauf von Heung-min Son (für ca. 30 Mio. Euro zu Tottenham) kurz zuvor. Im Konzernbericht der Bayer AG wurde im Bereich „Sonstige betriebliche Erträge“ explizit erwähnt, dass millionenschwere Erträge aus dem „Verkauf von Transferrechten“ der Fußball-GmbH das Konzernergebnis stützten.
Geschäftsjahr 2020: Der "Havertz-Effekt" (ca. 40–50 Millionen Euro Buchgewinn)
Als Kai Havertz für eine Sockelablöse von rund 80 Millionen Euro zum FC Chelsea wechselte, floss dieses Geld als Erlös in die Fußball-GmbH. Da Havertz ein Eigengewächs aus der eigenen Jugend war, hatte er keinen "Buchwert" (er hatte auf dem Papier keine Ablöse gekostet). Der Transfererlös schlug somit fast vollständig als reiner Buchgewinn durch. Der Großteil dieses Gewinns wurde am Jahresende abgeführt, um die Bilanz des durch die Glyphosat-Klagen schwer angeschlagenen Bayer-Mutterkonzerns zu stützen.
Geschäftsjahr 2023: Millionenüberschuss durch Diaby-Verkauf
Durch den Transfer von Moussa Diaby zu Aston Villa (ca. 55 Millionen Euro) erwirtschaftete der Club erneut ein dickes operatives Plus. Ein Teil durfte zwar für neue Spieler (wie Victor Boniface oder Granit Xhaka) reinvestiert werden, der verbleibende Überschuss wanderte jedoch wieder direkt zum Werk.
Geschäftsjahr 2025: Der "Wirtz- und Frimpong-Effekt" (Über 100 Millionen Euro)
Besonders deutlich wurde der Nachteil für den Club durch die Mega-Transfers von Florian Wirtz (für rund 125 Millionen Euro zum FC Liverpool) und Jeremie Frimpong. Im offiziellen Quartalsbericht der Bayer AG hieß es trocken im feinsten Bilanz-Deutsch: „Das bessere Ergebnis [...] lag vor allem an Transfereinnahmen durch einige Fußballspieler.“ Während der Verein seine absoluten sportlichen Leistungsträger verlor, zog die Konzernmutter das Geld ab, um ihre eigenen massiven Probleme (Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA und den Abbau von weltweit tausenden Stellen) finanziell abzufedern.
Ich zerlege deinen Quark mal stichpunktartig, damit es überschaubar bleibt:
"Das Geld floss komplett an die Muttergesellschaft ab."
Dazu fehlt der Beleg, dass dies wirklich abgeführt wurde.
"Der Großteil dieses Gewinns wurde am Jahresende abgeführt, um die Bilanz des Glyphosat-geschädigten Bayer-Konzerns zu stützen."
Großer Quark! Daher gibt es dafür auch keinerlei Belege.
Diaby: "der verbleibende Überschuss wanderte direkt zum Werk."
Diaby wurde verkauft, aber es wurde gleichzeitig massiv in Boniface, Xhaka, Grimaldo usw. investiert. Nichts landete beim Konzern.
"Während der Verein seine absoluten Leistungsträger verlor, zog die Konzernmutter das Geld ab..."
Großer Quark, auch dafür gibt es wieder keine Belege.
Ach, und PS:
Die Glyphosat-Geschichte kostet Bayer ca. 20 Milliarden US-Dollar, das sind ca.
18.000 Millionen Euro!
Und du behauptest ernsthaft, sie würden deshalb ein paar Millionen aus der Fußballabteilung "abziehen", um das zu begleichen? :D
So einen guten Freistoßexperten bekommt Leverkusen so schnell erstmal nicht wieder ....
Machs gut, Legende!
Letztes Jahr hat er uns im Rucksack gehabt. Den Transfer hat er sich absolut verdient und auch nie einem Hehl draus gemacht.
Musterprofi und Mentalitätsmonster. Wird nicht zu ersetzen sein.
REDE
Na schade. Dauerplatz in meinem DFL-Team gehabt.
Jahr für Jahr immer weniger gute Spieler in der BL.
Die Bundesliga verliert wieder purr qualitat.
Und dann noch an diese terrorfußballer...
Hätte durch den systemwechsel auf ein 4-3-3 zwar seine qualitäten nicht mehr so krass zeigen können wie in einem 3-4-2-1 / 3-5-2, aber trotzden ein riesen verlust für Bayer.
Mal sehen ob sie diesen Verlust aufgefangen bekommen...
verdienter Abgang, über ihn und seine Kunst wird man noch Jahre später sinnieren!
Enorme Schwächung für Leverkusen - und hey, die Bayern haben ihn nicht weggekauft, na sowas...
Das Bayern die BL "Kaputt" kauft ist nur ein Mythos bro.
Guck dir mal die truppe vom BVB an, da kommt alles aus der BL.
Geht mir auf den sack das geschwätze
Dieses Bayern und Dortmund kaufen die Liga kaputt Thema ist so lästig.
Beide wildern, wie alle anderen Vereine auch, bei kleineren finanzschwächeren Teams. In einer besser ausgeglichen Liga wäre das nicht der Fall, zumindest nicht in dem Ausmaß. Bayern entkernt auch gerne mal ihren größten Konkurrenten, ist auch kein Geheimnis.
Angefangen mit Dortmund (Götze, Lewa, Hummels) über Leipzig (Nagelsmann, Upa, Sabitzer). Bei Leverkusen wären es Tah und Wirtz gewesen, letzterer hat sich für Liverpool entschieden was für einen Uli Hoeneß so eine Majestätsbeleidigung war dass er vermutlich heute noch jedem darüber erzählt der ihm noch zuhört.
Beide Vereine machen exakt das selbe mit dem Unterschied dass Bayern dem Rest der Liga so weit weg gelaufen ist dass es fast keine Spieler gibt die ihnen weiterhelfen können.
inzwischen sind spieler aus der Bl eben zu schlecht für die Bayern um sie zu holen,
das war aber lange Zeit anders und die Bayern haben andere enorm geschwächt..
Schau mal wen sie alles vom bvb, rb usw weggelockt haben
@tsfcb Manche verstehen Ironie, andere fühlen sich getriggert...
Wahnsinnsspieler, hat immer Bock gemacht ihm zuzuschauen. Adios🫶🏻