Eintracht Frankfurt bemüht sich intensiv um eine feste Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo. Wie BILD berichtet, laufen derzeit Gespräche mit Stammklub Nottingham Forest FC über einen möglichen Transfer des französischen Angreifers.
Dass die Hessen die im Leihvertrag verankerte Kaufoption ziehen, gilt dagegen inzwischen als ausgeschlossen. Die festgeschriebene Ablöse in Höhe von rund 27 Millionen Euro ist für die Frankfurter nach aktuellem Stand nicht darstellbar. Dennoch soll Sportvorstand Markus Krösche den Transfer noch nicht aufgegeben haben.
Dem Bericht zufolge wurden die Verhandlungen mit Nottingham inzwischen neu aufgenommen. Der Premier-League-Klub soll grundsätzlich offen für einen festen Verkauf sein und plane im Sommer mit Transfereinnahmen durch Kalimuendo.
Kalimuendo auch offen für Verbleib
In Frankfurt hofft man offenbar darauf, die Ablöse neu verhandeln zu können. Laut BILD erscheint es allerdings schwer vorstellbar, dass die Eintracht ein Gesamtpaket oberhalb der 20-Millionen-Euro-Marke stemmen wird.
Unter sportlichen Aspekten würde Frankfurt den Stürmer gerne halten. Kalimuendo schlug nach seinem Wechsel im Winter direkt ein und etablierte sich schnell als Stammspieler. In bislang 19 Pflichtspielen für die Hessen gelangen dem 24-Jährigen sechs Tore sowie eine Vorlage.
Zuletzt hatten Spekulationen die Runde gemacht, wonach ein fester Transfer kurz vor dem Abschluss stehen soll. Nach aktuellem Stand scheint die Personalie allerdings noch nicht so weit fortgeschritten zu sein. So widerspricht unter anderem der bei der Eintracht gut informierte Journalist Christopher Michel dieser Darstellung. Auch laut BILD rechnet Frankfurt trotz der laufenden Gespräche nicht mit einer zeitnahen Einigung.
Was dem Klub Hoffnung machen dürfte: Kalimuendo kann sich einen langfristigen Verbleib bei der SGE nach BILD-Informationen weiterhin gut vorstellen.



Ich sehe aktuell den Bedarf nicht.
Er hatte eine gute Phase, war aber gerade zu Ende der RR wirkungslos.
Man hat Burkardt, Ebnoutablib, Futkeu und zumindest aktuell noch Wahi, Ngankam und Bats. Wenn weiterhin mit einer Spitze gespielt wird, dann macht es noch weniger Sinn hier einen solchen Spieler für das Geld zu kaufen. Man will den Kader verschlanken, das passt so nicht ins Bild.
Nur die RR betrachtet hat selbst Wahi genau so gescored wie Kalimuendo und das beim schlechteren Team. Sehe für Kali nicht mehr als 15Mio€, das dürfte auch eher das maximal sinnvoll mögliche sein.
Sehe ich genau anders. Wahi bekommt definitiv keine zweite Chance. So wie Futkeu. Ngankam wird nie die erste Liga vom Niveau her schaffen und Bats geht eh. Damit hat man 2 Stürmer. Und Kali kann auch auf dem Flügel spielen. Sowie natürlich als zweiter Stürmer. Kommt auf den neuen Trainer an.
Selbst dann wäre man mit Burkardt, Ebnoutalib und Staff für nur einen Wettbewerb gut genug aufgestellt.
Wir brauchen auf anderen Positonen Qualität, nicht im Sturm.
Bevor man 20Mio+ in einen Spieler "der auch Flügel spielen kann" ausgibt, kann ich mir auch gleich einen bis zwei Spieler holen, die dort wirklich zu Hause sind.
Zumal auch ein neuer Trainer mitredet, wer hier eine Chance bekommt.
Futkeu bringt ein ähnliches Spiel mit wie Kalimuendo und kostet uns nichts.
Ngankam und Bats sind natürlich keine Option, aber stehen nunmal trotzdem noch im Kader.
Erklärtes Ziel von Krösche ist es einen 18 Mann + 3 (vermutlich Götze, Chandler, ggf. zweiter/dritter Keeper) + Jugendspieler Kader zu schaffen. Das heißt auch, dass wir nicht willkürlich eine Position 3x besetzen werden mit zu hoher Qualitätsdichte (das wäre in meinen Augen mit Verpflichtung von Kalimuendo eine unnötige Investition).