Die Anzeichen für einen erneuten Abschied von Julien Duranville bei Borussia Dortmund verdichten sich weiter. Die weitere Zukunft des 20-jährigen Belgiers beim BVB ist nach seiner mäßig erfolgreichen Leihe zum Schweizer Erstligisten FC Basel 1893 völlig ungewiss. Im Ruhrgebiet soll sie aber nicht liegen, so viel scheint klar.
Nun kommt konkrete Bewegung in den Transfer-Poker – allerdings zu Konditionen, die den Dortmundern vorerst gar nicht schmecken dürften. Nach Informationen von Sky hat die AC Monza ein erstes schriftliches Angebot für den Flügelstürmer abgegeben.
Die Italiener, die aktuell in den Playoffs noch um den Aufstieg in die Serie A kämpfen, bieten eine Ablösesumme in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Diese Offerte liege jedoch unter den finanziellen Vorstellungen der Dortmunder Vereinsführung.
BVB muss wohl Transferminus hinnehmen
Für den BVB gestaltet sich der Poker um das einstige Top-Talent als wirtschaftlicher Drahtseilakt. Vor rund zwei Jahren hatten die Westfalen noch stolze 8,5 Millionen Euro an den RSC Anderlecht überwiesen, um sich die Dienste des Belgiers zu sichern. Es ist eine Summe, die dem Sender zufolge zum jetzigen Zeitpunkt wohl kein potenzieller Interessent auf den Tisch legen wird.
Trotz des ersten Angebots aus Monza dürfte das letzte Wort in dieser Personalie noch lange nicht gesprochen sein. Da das schriftliche Angebot der Italiener den Markt offiziell eröffnet hat, könnte nun Dynamik reinkommen. Mehrere weitere Vereine beobachten die Situation rund um den unzufriedenen Duranville weiterhin und befinden sich bereits in Lauerstellung, um im richtigen Moment einzugreifen.
Als ein Interessent galt bislang auch der französische RC Straßburg. Der Berater des belgischen Flügelspielers verneinte allerdings, dass sich diesbezüglich etwas getan hat: „Von den Gerüchten um Straßburg habe ich Kenntnis genommen, es gibt aber keinen Kontakt zum Klub.“



Vielleicht kann man ja noch irgendwie 3-4 Millionen mitnehmen und dann schleifchen drum und gut is
Vertrag verlängern und für 1-2 Jahre verleihen. Der aufnehmende Verein muss das Gehalt zahlen und Leihgebühr zahlen. Wenn er einschlägt, kann man ihn verkaufen oder halten, wenn nicht dann gleiches Ergebnis ohne Risiko.
Oder für 2-3Mio mit 25 % Weiterverkaufsbeteiligung verkaufen. Wenn er einschlagen sollte, kann dann beim Weiterverkauf noch gut was rumkommen..
Ich vermute, die Krankenakte spricht für sich und daher wird sich da kein potenzieller Verein aus dem Fenster lehnen.