Nicolas Höfler | SC Freiburg

Höfler und Kübler liefern Kontrolle und Energie

08.05.2026 - 08:53 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Nicolas Höfler hat beim SC Freiburg einmal mehr seinen Wert unter Beweis gestellt. Der 36-jährige Routinier rückte im Europa-League-Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga (3:1) in die Startelf und lieferte beim Einzug ins Finale eine starke Leistung ab. Auch Lukas Kübler spielte groß auf und avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

Cheftrainer Julian Schuster zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit den beiden erfahrenen Kräften, die aufgrund der personellen Situation verstärkt in den Fokus rückten. Hintergrund waren unter anderem der Ausfall von Yuito Suzuki (Schlüsselbeinfraktur) sowie die Belastung aus den vergangenen Wochen.

„Wir haben im Vorfeld gut überlegt, was uns helfen kann. Beide haben mit ihren Qualitäten genau das eingebracht, wie wir es uns vorgestellt haben“, erklärte Schuster nach dem Spiel.

Höfler bringt Kontrolle und Erfahrung


Vor allem Höflers Auftritt hob der Freiburger Coach explizit hervor. Der defensive Mittelfeldspieler habe mit seiner Erfahrung und Spielkontrolle perfekt zur Aufgabe gepasst.

„Chico hat mit seinen Qualitäten sehr gut gepasst, weil er die Disziplin und Kontrolle, auch aufgrund seiner Erfahrung einbringt“, sagte Schuster. Gerade in einem intensiven K.-o.-Spiel sei es trotz des 1:2 im Hinspiel wichtig gewesen, nicht ausschließlich auf Offensive zu setzen, sondern auch Struktur und Organisation auf den Platz zu bringen.

Für Höfler war es zugleich ein weiteres Zeichen dafür, dass er trotz zuletzt reduzierter Einsatzzeiten weiterhin eine wichtige Rolle innerhalb des Freiburger Kaders einnimmt.

Doppelpacker Kübler ebenfalls im Fokus


Auch Lukas Kübler erhielt ein Sonderlob vom Trainer. Der Rechtsverteidiger brachte laut Schuster genau die Eigenschaften ein, die Freiburg gegen Braga benötigte.

„Kübi natürlich mit seiner Energie, die er reinbringt in den Zweikämpfen, plus seine Qualitäten bei Standardsituationen“, erklärte der Coach.

Besonders hob Schuster hervor, wie professionell beide Routiniers mit ihrer Rolle umgehen. „Es zeichnet diese Persönlichkeiten in dieser Mannschaft aus, dass die Jungs, die in letzter Zeit nicht so viel gespielt haben, trotzdem bereit sind, wenn sie reinkommen“, sagte der Trainer.

Nach dem Finaleinzug richtet sich der Fokus nun wieder auf die Bundesliga. Dort wartet am Sonntag (15:30 Uhr) das Auswärtsspiel beim Hamburger SV. Das Europa-League-Finale findet am 20. Mai in Istanbul gegen Aston Villa statt.

Quelle: scfreiburg.com

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