Borussia Mönchengladbach hat sich am Rande des ersten Trainings nach der Sommerpause zur Zukunft von Moritz Nicolas geäußert. Sportchef Rouven Schröder stellte beim Auftakt am Sonntag gegenüber Sky klar, dass der 28-Jährige auch in der kommenden Saison die Nummer eins im Borussia-Tor bleiben soll.
„Wir planen zu 100 Prozent mit Moritz als Nummer eins. Wir haben für ihn auch kein Angebot vorliegen“, erklärte Schröder. Damit reagierte der Sportchef auf die zuletzt anhaltenden Spekulationen um einen möglichen Wechsel des Schlussmanns, der nach seiner starken Vorsaison unter anderem mit Vereinen aus England in Verbindung gebracht worden war.
Erst Anfang Juli war berichtet worden, dass mehrere Klubs Interesse an Nicolas zeigen sollen. Nun positionieren sich die Gladbacher Verantwortlichen eindeutig und unterstreichen, dass der Torhüter weiterhin eine zentrale Rolle in ihren Planungen einnimmt. Rückenwind erhält die Angelegenheit zusätzlich durch seine neue Rückennummer: Zur Saison 2026/27 wird Nicolas erstmals mit der Nummer 1 auflaufen – ein Wunsch, den ihm der Verein erfüllt hat und der seinen hohen Stellenwert im Kader unterstreicht.
Batz als Nummer zwei eingeplant
Auch die Verpflichtung von Daniel Batz ändert an der Hierarchie nichts. Der ablösefrei vom 1. FSV Mainz 05 gekommene Torhüter ist als Nummer zwei eingeplant, während Borussia den langfristig bis 2029 gebundenen Nicolas weiterhin als klare Stammlösung zwischen den Pfosten sieht.
Ganz vom Tisch ist ein möglicher Wechsel damit allerdings noch nicht. Schröder räumte selbst ein, dass bis zum Ende der Transferperiode noch viele Gespräche geführt werden dürften. Aktuell liegt Borussia zwar kein Angebot für Nicolas vor und plant klar mit dem 28-Jährigen, die Entwicklung auf dem Transfermarkt bleibt in den kommenden Wochen dennoch abzuwarten.



Bitte bleib, Katze aus Gladbeck. Kloppo hat dich im Auge
Dürfte der beste Weg der Kommunikation sein. Wer einen Preis nennt, nennt gleichzeitig den Höchstpreis und wird unterboten. Wer überzogene Preise nennt macht sich lächerlich. Wer überhaupt Verhandlungsbereitschaft kommuniziert, animiert den Profi auch mit finanzschwachen Vereinen zu verhandeln.
Da stehen, meiner Meinung nach, immer noch sehr viele versteckte Fragezeichen zwischen den Zeilen