Nathan Aké | 1. Bundesliga

Interesse aus der Bundesliga?

25.03.2016 - 11:16 Uhr Gemeldet von: airlomax | Autor: Finn Wagner

Derzeit ist Nathan Aké vom FC Chelsea an Ligakonkurrent Watford verliehen. Der Linksverteidiger entwickelte sich beim Tabellenvierzehnten nach kurzer Anlaufzeit zum Stammspieler


Bereits vor dem Ende der Premier-League-Saison wird in den Medien über die Zukunft des U21-Nationalspielers, dessen Vertrag in London bis 2020 datiert ist, spekuliert. "Für einen Spieler in meinem Alter ist es wichtig, regelmäßig Spielzeit zu erhalten", sagte Aké in einem Interview mit dem niederländischen Fußballverband.

Mit seiner Station in Watford zeigt sich der Abwehrspieler sehr zufrieden. "Ich merke, dass ich mich als Spieler verbessere. Mal sehen, wie die Saison endet. Danach kann man sich Gedanken über die Zukunft machen."

Eine Entscheidung diesbezüglich liegt wohl auch in den Händen des künftigen Chelsea-Trainers - nach der Entlassung von José Mourinho und der interimsmäßigen Betreuung durch Guus Hiddink gilt der scheidende italienische Nationaltrainer Antonio Conte als wahrscheinlichste Lösung.

Der FC Watford hat einem Bericht des "Telegraph" zufolge Interesse, den 21-Jährigen fest zu verpflichten - muss sich dabei aber der Konkurrenz durch den FC Liverpool, West Ham United und auch einer Reihe an Klubs aus der Bundesliga stellen.

Nathan Aké ist derzeit einer von 23 Akteuren, die der FC Chelsea bei anderen Vereinen leihweise geparkt hat, um ihnen Spielpraxis zu ermöglichen. Nach seiner Station in Watford wäre es für das Geschäftsgebaren der Londoner nicht ungewöhnlich, den Spieler erneut zu verleihen - abhängig auch von der Entwicklung von Abdul Baba Rahman, der mit dem Spanier Cesar Azpilicueta um einen Stammplatz auf der linken Seite bei Chelsea konkurriert.

Die Bundesliga hat bei Leihgeschäften mit dem FC Chelsea unlängst gute Erfahrungen gesammelt: Papy Djilobodji erwies sich beim SV Werder Bremen als sportliche Verstärkung, auch Gladbach würde den aktuell geliehenen Andreas Christensen gerne fest verpflichten.

Quelle: telegraph.co.uk

Deine Einschätzung als Manager? Stimme jetzt ab und sieh, was die Community denkt:
0% KAUFEN!
0% BEOBACHTEN!
0% VERKAUFEN!
  • KOMMENTARE
  • 25.03.16

    Dass man sich um diese Spieler immer 1-2 Schritte zu spät kümmert. Klar hat er von Chelsea viel geboten bekommen, aber es sollte doch auch mal drin sein diese Hochtalentierten frühzeitig für sich zu gewinnen, bevor sie ihren Monstervertrag mit einem Verleiher unterschreiben.

    • 25.03.16

      Wie sollte so ein Spieler sonst zu bekommen sein? Soll Gladbach 18-/19-Jährigen einen Profi-Vertrag mit Stammplatz-Garantie bieten, nur weil sie bei Chelsea spielen, und "vielleicht" mal etwas Großes werden können?
      Des Weiteren dürfte Ake alles andere als unerreichbar sein. Chelsea soll ja angeblich eine Ablösesumme von 13 Mio. € aufrufen. Da lässt sich also noch bestimmt etwas drücken, und wenn man den Kerl am Ende für 10 Mio. € fest verpflichten kann, wäre das wohl ein fairer, und auch noch gesunder Deal. Heutzutage bekommst du kein Talent eines Top-Klubs mehr für unter 10 Mio. €, das bereits seine Tauglichkeit nachgewiesen hat.

      Und wie schon zu Beginn erwähnt: Im Alter von 18/19 war der Bursche eben "nur" ein Talent, das bei Chelsea unter Vertrag stand. Wie willst du einem solchen Spieler einen Abgang von einem Top-Klub schmackhaft machen, wenn nicht mithilfe von Geld oder regelmäßigen Einsatzzeiten? Beides kann sich doch Gladbach nicht für jedes "x-beliebige" Talent leisten, das damals noch so gut wie nichts gezeigt hatte.
      Würdest du Chelsea verlassen, wenn ein Klub 2-3 Stufen darunter kommt, und sagt: "Wir bieten dir kein höheres Gehalt, und auch nicht unbedingt mehr Spielzeit, aber wir wollen dich halt".

    • 25.03.16

      Ich denke Kreuzbandjaeger bezog sich eher darauf, solche Spieler zu verpflichten, bevor sie alle vom FC Chelsea verpflichtet und auf Tournee geschickt werden.

    • 26.03.16

      Jop, und wenn du dir meinen Beitrag nochmal aufmerksam durchliest, wirst du verstehen, warum das nicht möglich ist.

    • 27.03.16

      Hab ich nochmal, und ich versteh dich nicht ganz. Du redest doch nur davon dass es unmoeglich ist, ihn von Chelsea loszueisen, wo ich dir auch komplett beipflichte. Der Punkt ist doch dass man ihn bei guten Scouting mit 16 von Feyernoord haette loseisen koennen (fuer keine 13 Millionen). So hatte ich Kreuzbandjaeger zumindest verstanden. Macht ja auch nix, frohe Ostern!

  • 25.03.16

    Ake im Speziellen passt vllt. nicht ganz zu meiner Kritik, aber im Ansatz:
    Er kam mit 16 1/2 aus Feyenoord für 800k zu Chelsea. Solche Spieler kann man durchaus auch mal in dem Alter holen bevor(!) Chelsea zuschlägt. Mir geht es nicht darum einem Club wie Chelsea die Talente abzuluchsen, wenn die eh schon dicke Verträge haben...
    Oder selbst einen Schritt weiter ist ein Elvedi eben noch für 4 Mio. zu haben. Hätte man ihn nicht geholt und er hätte bei einem Club wie Chelsea unterschrieben um dann ausgeliehen zu werden, müsste man das Dreifache zahlen. So wie bei Christensen... den hat sich Chelsea auch mit 16 kostenlos gesichert. An dem Punkt sollte man versuchen zu agieren. Selbst wenn einige von diesen Talenten womöglich nicht weniger als Chelsea akzeptieren würden als Karriereschritt, aber ein paar könnten machbar sein.

    • 25.03.16

      Und du glaubst, dass sich Gladbach eine solche Philosophie leisten kann?
      Chelsea wird es finanziell wohl kaum jucken, wenn die für jedes zweite Talent, dass um die 1 Mio. € kostet, die Kohle in den Sand gesetzt haben. Glaube kaum, dass Gladbach überhaupt daran denkt, so viel Geld für einen U18-Spieler, der noch rein gar nichts gezeigt hat zu zahlen... Und selbst wenn sie es machen würden, kommt dann eben doch noch ein potenterer Verein wie Chelsea um die Ecke, und sagt zu einem Junge wie Ake: "Bei Gladbach kannst du auch nicht regelmäßig spielen, und wir bieten dir ein höheres Gehalt. Schau dir unsere Leih-Philosophie an - fast alle unsere Talente haben unseren Klub als erfolgreiches Sprungbrett benutzt."
      Mal objektiv betrachtet: Welcher U18-Spieler wählt da den niedrig dotierteren Vertrag bei Gladbach?

    • 26.03.16

      Gladbach hat letzten Sommer 4 Mio. für den 18jährigen Elvedi ausgegeben, 1,5 Mio. für den 18jährigen Sow, 400k für den 17jährigen Egbo. Ähm.... ja... da is genügend Geld vorhanden für Talente und wird bereits ausgegeben. Sie agieren durchaus vielfältig und meine Kritik beschränkt sich auch gar nicht auf Gladbach, sondern geht um das generelle Scouting Deutscher Clubs, wo man oft das Gefühl hat, sie geben unnötig von ihrem wenigen Geld aus, weil sie womöglich vorher verpennt haben einen Spieler zu sichern.