07.10.2016 - 09:33 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Kommt es im deutschen Profifußball zu einem Wiedersehen mit Per Mertesacker? Seit 2011 ist der aktuell verletzte Innenverteidiger (Knorpelschaden im Knie) beim FC Arsenal angestellt, würde dem Vernehmen nach seinen 2017 auslaufenden Vertrag gerne verlängern. Derweil liebäugeln seine deutschen Ex-Klubs mit einer Rückholaktion.


"Ich könnte mir Per bei Werder gut vorstellen", erklärt Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann gegenüber der "Bild". Vor seinem Wechsel nach London spielte Mertesacker fünf Jahre an der Weser, absolvierte 219 Partien im grün-weißen Dress. Erste Unterredungen zwischen Baumann und dem 32-Jährigen hat es schon gegeben, wie der Manager verrät: "Im Zuge des Transfers von Serge haben wir uns auch über seine Zukunft unterhalten." Eine Absage gab es laut Informationen der Zeitung noch nicht.

Konkurrenz blüht den Werderanern aus Hannover, der Geburtsstadt des Weltmeisters. "Alle wissen, was Hannover für Per bedeutet, und vielleicht können wir ihn noch mal für 96 begeistern", gibt 96-Geschäftsführer Martin Bader zu Protokoll. Die Roten drängen in dieser Saison zurück ins Oberhaus, liegen nach acht Spieltagen in der 2. Bundesliga mit 17 Punkten auf Platz zwei.

Ein Vorteil für Bremen könnte sein, dass der Klub Mertesacker eine Perspektive nach dessen aktiver Fußballerkarriere bietet. "Bei Werder könnte es für ihn die Möglichkeit geben, auch nach der Karriere dem Verein in irgendeiner Form verbunden zu bleiben", so Baumann. Der hanseatische Klub hat ein Management-Traineeprogramm entwickelt, das für den Spieler der Einstiegspunkt in eine zweite Laufbahn sein könnte.

Quelle: bild.de

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  • KOMMENTARE

  • 07.10.16

    da passiert was großes in bremen! schon dieser gnabry deal war fast nicht zu glauben!

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  • 07.10.16

    wäre für Bremen ein klasse Deal.

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  • 07.10.16

    Nun mal langsam, Freunde. Ich halte nichts davon, jetzt schon wieder hochtrabene Pläne zu kommunizieren und von Diesem und Jenem zu träumen. In der jetzigen Situation sollten sie erstmal in Ruhe an einer stabilen Struktur im Kader arbeiten und das vorhandene Personal möglichst optimal vorbereiten und einsetzen.
    Wenn im Hintergrund irgendwelche Möglichkeiten ausgelotet werden, ist das ja okay und gehört zum Tagesgeschäft eines aktiven Managers - aber in der Öffentlichkeit hat das zum jetzigen Zeitpunkt nach meiner Meinung absolut nichts verloren.

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  • 07.10.16

    Vor Kurzem hieß es noch er wechsle zu seinem Jugendverein in dem auch sein Vater im Aufsichtsrat sitzt (Hannover96). Zumindest hätte er sich das eigenen Aussagen zu Folge gut vorstellen können. Naja, mal sehen wie die Saison 2016/17 läuft und was zur Saison 2017/18 geht, gewünscht wird. Gerade die Kader des VfB's und des HSV's sind an den Wiederaufstieg gekoppelt. Bei Mertesacker weiß man wohl auch nicht wie er über die Saison kommt… und was er damit danach will.

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  • 07.10.16

    Der liebe Per soll mal lieber nach Hannover kommen! ;)

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  • 07.10.16

    Absolut affig von Bader UND Baumann, den armen Merte als Marketing Gag über die Medien zu inszenieren.
    Grundsätzlich hätte ich das schon für möglich gehalten, aber nachdem jetzt sowohl Werder als auch 96 erstmal die Presse hinzuziehen, ist das vermutlich gelaufen.
    Traurig für Merte, der dagegen bei den Vertragsverhandlungen mit Arsenal erstmal anarbeiten muss.

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    • 08.10.16

      Grundsätzlich vollkommen richtig, ich finde es auch immer viel beeindruckender wenn ein Transfer aus dem Nichts präsentiert wird ohne monatelanges Angebahne. Aber zum zweiten Punkt: ein kolportiertes Interesse anderer Vereine ist doch in Vertragsverhandlungen erstmal kein Nachteil.

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