Eintracht Frankfurt konnte auch das zweite Heimspiel in dieser Woche gegen den Hamburger SV siegreich gestalten. Wie schon im DFB-Pokal am Dienstag setzten sich die Hessen mit 3:1 gegen die Norddeutschen durch. Positiv: Das Schiedsrichter-Team war nicht erneut im Fokus nach Abpfiff der Partie, welche die SGE diesmal hochverdient für sich entschied.
Frankfurt begann druckvoll und ging durch ein Eigentor von Warmed Omari in Führung: Der Verteidiger lenkte eine Hereingabe von Farès Chaïbi ins eigene Netz (10.). Hamburg antwortete mit seiner ersten gefährlichen Aktion. Nach einer unzureichenden Klärung von Lilian Brassier legte Albert Grønbæk für Terem Moffi auf, der zum 1:1 einschob (14.). Anschließend blieben klare Chancen auf beiden Seiten rar.
Unmittelbar nach Wiederbeginn brachte Raphael Onyedika die SGE erneut in Front. Daniel Heuer Fernandes wehrte einen Kopfball von Brassier nach einer Ecke nach vorne ab, der Mittelfeldspieler staubte ab (47.). Chaïbis vermeintliches 3:1 wurde nach VAR-Prüfung wegen einer Abseitsstellung von Vorlagengeber Ansgar Knauff aberkannt (62.).
Für die Entscheidung sorgte Younes Ebnoutalib nach einem Ballgewinn und anschließendem Steckpass von Can Uzun (69.). Weitere Frankfurter Treffer verhinderte unter anderem Heuer Fernandes, der einen Chaïbi-Schlenzer an die Latte lenkte (75.). Auf der Gegenseite parierte Noah Atubolu stark gegen Alexander Rössing-Lelesiit (88.). In der Nachspielzeit feierte der 16-jährige Niko Iličević sein Bundesliga-Debüt.
Tore:
1:0 Warmed Omari (10., Eigentor, Farès Chaïbi)
1:1 Terem Moffi (14., Albert Grønbæk)
2:1 Raphael Onyedika (47., Lilian Brassier, abgeprallte Vorlage)
3:1 Younes Ebnoutalib (69., Can Uzun)
Aufstellung von Eintracht Frankfurt































