13.02.2018 - 11:49 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Die Klubführung von RB Leipzig will in Zukunft Vertragsgespräche mit Spielern im Regelfall nur noch in den Sommer- beziehungsweise Winterpausen führen. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erläutert gegenüber "Bild":

"Wir haben gemeinsam die Idee entwickelt, künftig Vertragsgespräche in die Transferzeit im Sommer und Winter zu legen. Das heißt, dass es weitestgehend keine Gespräche über Vertragsverlängerungen oder Gehaltsanpassungen im laufenden Spielbetrieb geben soll."

Das Motiv ist naheliegend, die Akteure sollen sich auf das Sportliche konzentrieren. Außerdem habe man nach 17 oder 34 Spielen "auch als Verein einen besseren und genaueren Überblick über die Leistung eines jeden Spielers und kann dann dementsprechend reagieren". Obendrein reiche die Zeit der beiden Wechselperioden vollkommen für die Klärung von Vertragsangelegenheiten aus.

Sonderfälle sind dabei aber nicht ausgeschlossen. Eine Ausnahme könnte zum Beispiel bei einem Profi gemacht werden, der verletzungsbedingt ohnehin aussetzen muss. Auch laufende Verhandlungen sollen noch nicht unter die neue Maßgabe fallen.

Quelle: bild.de

  • KOMMENTARE

  • 13.02.18

    Wirkt auf mich sehr positiv die Idee.

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  • 13.02.18

    Sind aber noch immer zwei Seiten des Vertrags. Klingt zwar praktisch, aber ist eben eine weitere Nuance der Kontrollgier.

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    • 14.02.18

      Kontrollgier? Verstehe ich in dem Zusamennhang nicht. Im Gegenteil.
      Man versucht - so wie ich das verstehe - mit dieser Maßnahme Ruhe in das Thema Vertragsverhandlungen zu bringen und niemanden zu kontrollieren. Jeder Spieler/Berater weiß (sollte es tatsächlich druchgezogen werden), dass während des Spielbetriebes gar keiner kommen muss und fühlt sich im Umkehrschluss auch nicht unbeachtet/auf den Schlips getreten/nicht genug wertgeschätzt, wenn der Verein erst in der Transferphase auf die Spieler/Berater zukommt und nicht gleich nach zwei überdurchschnittlichen Spielen. So werden klare Fakten geschaffen und jeder kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

      Was hätte das auch mit Kontrolle zu tun?

      Man kann auch überall wo Leipzig drauf steht zwanghaft versuchen etwas Negatives zu konstruieren.

      Spannend wird allerdings, ob das dann auch alles so eingehalten werden kann.

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  • 13.02.18

    Grundsätzlich ist das vorhaben sehr löblich und konsequent (wenn sie es denn auch durchziehen).
    Spannen wird es erst wenn absolute Leistungsträger den Auba oder Anthony machen.

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    • 13.02.18

      Dann kann man nur hoffen, dass die Vereine absofort an einem Strang ziehen und die Personen bis zur nächsten Wechselperiode gandenlos auf die Tribüne setzen.

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    • 13.02.18

      Forsberg hatte doch schon ähnliche Anzeichen den Auba zu machen. Da RB aber nicht an der Börse ist und/oder durch ihr finanzielles Feedback nicht das allergrößte finanzielle Interesse verfolgt, könnte ich mir vorstellen, dass RB wohl mit Bayern gemeinsam die ersten Vereine in Deutschland wären, die so jemanden einfach mal auf die Tribüne setzen würden. Glaube ich nicht, dass Rangnick das mit sich machen lässt.

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    • 13.02.18

      Grundsätzlich finde ich so ein Vorhaben sehr löblich. Dumm nur, das es dann wohl andere Vereine gibt die dann schon mal mit den Verhandlungen beginnen und Leipzig am Ende wohl das Nachsehen haben wird.

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    • 13.02.18

      @amused: KEIN VEREIN, auch nicht bayern(!), setzt einen top-spieler auf die tribüne! das kann man sich nicht erlauben und sind leere drohungen von deinem präsidenten.. es kann aber durchaus als wirksamer bluff oder präventivmaßnahme gelten, etwaige spieler davon abzuhalten so etwas zu versuchen. entscheidet sich aber ein spieler doch dafür, sitzt du als verein immer am kürzeren hebel (vorausgesetzt es handelt sich um einen top-spieler mit sehr hohem mw).

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    • 13.02.18

      Ich gehe da Gegenwetten ein. Bayern würde sich das nicht bieten lassen und Leipzig hat da finanziell auch mehr Rückendeckung. Soll nicht heißen, dass es andere Vereine "falsch" gemacht haben, aber es wird irgendwann Vereine geben, die haben finanziell kein Problem damit, 70-100 Mio abzulehnen, so krank sich das auch anhört. Bleiben wir doch nur mal beim wohl häufig diskutieren Lewandowski. Der wird dieses Jahr 30 Jahre alt, für den bietet keiner mehr 220 Millionen, damit er in einer ähnlichen Preisklasse wie Neymar wäre und für 100-150 Mio bekommst du ja heute nur noch einen Weltklasse Backup wie Dembele. Wo bestünde hier für Bayern München nun die Motivation Lewandowski für 90 Mio zu verkaufen? Sehe ich nicht. Und bei Leipzig sehe ich bei Werner oder Forsberg auch überhaupt keine Wahrscheinlichkeit, dass sie denen irgendwo im Streik entgegen kämen. Das wären die ersten Spieler, die wohl auf der Tribüne sitzen würden, unabhängig davon, dass ich denen so etwas wie bei Dembele, Aubameyang, Payet usw. nicht zutrauen würde.

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    • 13.02.18

      @sveninho Danke :) Das sehe ich genauso! Im Endeffekt gibt es bei Bayern nur einen kleinen Unterschied zu Dortmund oder Leipzig. Bayern gehört zu den paar Vereinen die zur absoluten Weltspitze gehören. Das heisst es gibt eig. fast keinen Verein der sportlich und finanziell (gleichermaßen also China, Katar und Co ausgeklammert) mehr bieten können. Das heisst die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Spieler zu einem "größeren" Verein trotzen will ist schon deutlich geringer. Mag sich vielleicht ändern wenn die PL und Spanien ihre Dominanz weiter ausbauen und ggf. in den nächsten Jahren auch den Bayern langsam enteilen, dann mag es auch passieren dass ein Lewa plötzlich lieber für Real spielen will. Derzeit ist man noch konkurrenzfähig sportlich und finanziell kann man ja auch nahezu alle Gehälter mitgehen (abgesehen Sanchez). Bzw. könnte die sogar mitgehen wenn man wollte ist eben nur nicht völlig beshceuert und tut es deshalb nicht.

      Bei Leipzig ist die Nummer eine ganz andere... da kann man viel reden und am Ende wenig machen. Wieviel "Rückgrat" man hat hat man bei Keita gesehen. Da hat man die "Trotzrekation" nur eingedemmt indem man ihn verkauft hat ein Jahr im voraus. Und bei Forsberg hat man selbst das Gehalt nochmal für ein Jahr aufgebessert und diesen Sommer wird er wohl auch nicht mehr zu halten sein. Und auch RB muss aufs Geld achten, denn FFP ist bei Leipzig schon ein "Problem" und man kann nicht einfach beliebig viel Geld aus dem Konzern in den Verein pumpen und wenn ein Werner plötzlich zu Real will und zickig wird, wird RB da keine X0Mio verbrennen und ihn 1-2 Jahre auf die Tribüne setzen. NIEMALS im Leben! Grad in Leipzig muss man selbst Geld erwirtschaften um handlungsfähig zu bleiben, denn dass RBL immer Spieler für 10-15Mio findet die ihnen weiterhelfen wird immer schwieriger. Wenn man mit Bayern wirklich ernsthaft konkurrieren will kosten die Spieler die einem sportlich direkt helfen eher 30,40 oder mehr Millionen und dafür muss man vorher eben Spieler auch teuer verkaufen. Also reden können alle viel aber am Ende bleibt das Problem bestehen gerade wenn es Vereinen wie Barca, Real oder City egal ist, wie der Spieler sich zu ihnen "trotzt".

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    • 13.02.18

      antwort an amused: werner und forsberg passen noch nicht so gut in die argumentation.. das sind noch keine top-stars nach meiner definition. lewi schon: will er weg oder mehr geld, kriegt er auf jeden fall letzteres und ihr erkauft euch so ruhe. also ist jeder verein erpressbar. ich lese hier dauernd zwischen den zeilen, bayern könne es sich erlauben, einen lewi auf die tribüne zu setzen.. das geht komplett an der realität vorbei.. lewi ist für bayern zwar national kein notweniger bestandteil, um 1. zu werden, aber international seid ihr "tot" ohne ihn. da kann man sich den flug zum CL VF-gegner direkt sparen. ergo, würde lewi ärger machen, stündet ihr richtig schlecht da. lewi ist aber auch überhaupt nicht der "streik"-typ; daher ist auch dieses bsp. eigentlich nicht relevant. mmn liegt die verantwortung zukünftig auch mehr beim verein, die spieler nach "charakterstärke" auszuwählen. jonas boldt von leverkusen hat gerade ein interessantes statement zum spieler leon bailey abgegeben. da hat man sich beim bvb auf jeden fall mit auba und ous 2 "vögel" ins haus geholt.. und def. noch nachholbedarf.

      kleine anmerkung noch: dembélé konnte es sich btw erlauben, zu streiken.. weil die kluft zwischen altem und neuem verein in anbetracht seines talents und seiner potenziellen ablöse so enorm groß war, dass der druck einfach zu groß wurde (dieses problem hat bayern erst mal so nicht). das hätte die sportlichen ziele bei uns total gefährdet. auba hat ja nicht gestreikt - das muss man klar unterscheiden. er hat halt seinen abgang "provoziert". solches verhalten ist mmn noch schlimmer für ein team, weil du dann einen total lustlosen und unzufriedenen spieler da rumtrunen hast, der die kabine vergiftet. de bruyne hat doch vor seinem wechsel zu city genauso gehandelt.. schlich da über den platz und zeigte allen: mir ist hier alles egal! allofs wollte doch auch auf sein bleiben pochen, doch was soll ermachen, wenn er das in der täglichen arbeit beobachtet?! fängt lewi mit sowas an, kriegt er schweigegeld oder ihr müsst ihn verkaufen! auf der tribüne würde der nie landen..

      edit // @seemerockin: sehe das ähnlich wie du!

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    • 13.02.18

      "Wieviel "Rückgrat" man hat hat man bei Keita gesehen"

      Habe ich etwas verpasst oder wechselt der erst sobald seine Klausel greift? Man verkaufte ihn doch noch gar nicht im Winter, eben weil man auf 20 - 30 extra Milliönchen für ein halbes Jahr verzichten kann. Verstehe dieses Beispiel Keita nicht unbedingt.

      "Derzeit ist man noch konkurrenzfähig sportlich und finanziell kann man ja auch nahezu alle Gehälter mitgehen"

      Lewandowski und Neuer sind mit 15 Mio wohl die Topverdiener. Ronaldo, Neymar und Messi verdienen zwischen 32 und 40 Mio. Sehe ich hier nicht wirklich, wo Bayern da mitgeht. Bei Bayern München ist der Transferrekord gerade mal ein kleines Stückchen über dem jährlichen Gehalt von Lionel Messi. Da sind meiner Meinung nach Welten dazwischen. Eben das spricht für mich aber auch dafür, dass man die Spieler nicht einfach so hergibt, nur weil sie den Mundwinkel nach unten ziehen, da die Bayern ganz einfach kein Verein sind, die sich den nächsten Lewandowski einfach mal so aus dem Regal holen können.

      Edit: @Sveninho, wäre halt die spannende Frage, sollte der Fall eintreten. Allerdings schätze ich es einfach nicht realistisch ein. Selbst wenn jemand bei Bayern streiken würde, könnte ihm auch recht schnell auffallen, dass er seiner Karriere damit nicht helfen würde, sollte er keinen Bock darauf haben, mit zum CL VF nach Madrid zu fliegen. Sitzt ein Spieler wie Lewy ein Jahr auf der Tribüne und nimmt an keinem täglichen konkurrenzähigem Training teil, dann hat sich das mit Madrid auch schnell erledgit. Finde nicht, dass hier einzig und alleine der Spieler an einem Hebel sitzt.

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    • 13.02.18

      Sorry aber CR7 und Messi sind nochmal ganz andere Spieler als Lewandowski... ob man sie mag oder nicht sei dahingestellt, aber bei Barca und Real steht und fällt alles mit den Beiden. Siehe Real, CR7 in "Formkirse" und Real läuft allen Ambitionen hinterher. Siehe Barca als Messi und Trainer im Streit waren da hat er ihn am langen Arm verhungern lassen bis der Trainer klein beigegeben hat.

      Und Bayern zahlt schon wirklich gute Gehälter und klar gibt es in der PL, bei PSG und eben mit Messi und CR7 ein paar "Ausreisser" aber generell liegt man da nicht so weit weg vom Gehaltsschnitt der Spieler bei Topclubs. Ein Sane/De Bruyne wird bei CIty auch keine 30Mio verdienen oder ein Salah bei Liverpool oder oder oder.... also Bayern kann da durchaus schon sehr gut mitgehen. Und die Spieler die du ansprichst sind eben auch die weswegen ich von "NOCH" konkurrenzfähig spreche. Derzeit sind es noch 5-10 Spieler die so aus der Reihe tanzen, aber wenn sich der Markt weiter so entwickelt werden solche Summen bald für 9 von 10 Spielern gezahlt werden müssen wenn man die "absolute Elite" will und das ist genau das wo ich meinte, dass Bayern da ggf. sogar Probleme bekommen wird, da man natürlich einen Robben durch Gnabry ersetzen kann aber die Frage bleibt ob das sportlich reicht. Denn ein Griezmann oder Mbappe ist quasi "zu teuer". Derzeit ist Bayern da noch sehr konkurrenzfähig und in der komfortablen Situation, dass alle lange Verträge haben und eben Spieler auch noch zu Bayern wollten. Sollte man sportlich und finanziell den Anschluss verlieren dürfte es deutlich schwieriger werden.

      Klar national bietet man alle raus , keine Frage aber international ist eben der Maßstab für Bayern und nicht Dortmund, Schalke, Augsburg oder Hamburg.

      Und svneinho hat einfach Recht, dass Bayern im internationalen Wettbewerb mit einer B-Elf oder einen nicht vollständigen A-Elf nicht mehr konkurrenzfähig wäre. Wie gesgat der Fall Lewa ist ziemlich fiktiv, da er nicht der Typ dafür ist aber bei dem "was wäre wenn" muss man sagen, dass man sicher nicht mit Wagner in der Spitze gegen Barca oder City antreten braucht.

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    • 13.02.18

      Was hat das nun damit zu tun? Deine Aussage war, dass Bayern beim Gehalt mitgehen und das tun sie nicht. Mir ist schon klar, weshalb Messi mehr verdient als Lewandowski, das heißt aber nicht, dass Bayern da deshalb mitgehen wird. Von daher ist die Aussage einfach nicht ganz korrekt.

      "Klar national bietet man alle raus , keine Frage aber international ist eben der Maßstab für Bayern und nicht Dortmund, Schalke, Augsburg oder Hamburg."

      Sorry, aber das ist ebenfalls nicht wirklich korrekt. Wäre international der Maßstab und ginge man deshalb diesen Trend mit, dann wäre der Rekordtransfer der Bayern nicht bei 40 Mio. Nur mal zur Erinnerung, Paris zahlte für einen Neymar 222 Mio, Barca für einen Coutinho 160 Mio. Das ist das vier- bis fünffache der Summe für Tolisso. Der Rekordtransfer des FC Köln beträgt 17 Mio, wozu Tolissos Summe also gerade mal das doppelte bis dreifache wäre. Bedeutet also, dass die Diskrepanz beim "mitgehen" zwischen Bayern und Paris größer ist als zwischen Bayern und Köln. Vielleicht siehst du daran, dass die Bayern bei solchen Summen weit hinter der internationalen Spitze sind und nirgendwo "mitgehen". Ich sehe da nicht wirklich, woher diese Ansprüche kommen sollten, dass Bayern hier irgendwo in diesen Ligen sein sollte. Verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was du damit nun sagen willst. Die Bayern bezahlen auch ordentlich Kohle, wenn sie sich bei etwas sicher sind (eben wie die 15 Mio Gehalt bei Neuer oder Lewy). Aber dabei werden sie sich auch recht sicher sein und auch mal auf Summe X verzichten können, selbst wenn der Spieler Blödsinn im Kopf hat.

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    • 13.02.18

      Man darf das Neymargeld jetzt auch jetzt auch in keine Relation zu den "normalen" Transfers setzen.
      Barca lag bis dahin zu ca. bei 80 Mio. für absolute Toptransfers. Madrid dürfte da ebenfalls liegen.Zumal man da ja auch nicht genau weiss welche Summen jetzt stimmen.
      Laut Transfermarkt hat Barca erstmal "nur" 120 für Coutinho und 105 für Dembele gezahlt.Man hat die Neymarkohle grob in 2 Spieler reinvestiert.Je nachdem was ein Neymar verdient hat und was die beiden neuen verdienen sehe ich da noch keinen großen finanziellen Schaden für Barcelona (trotz der kranken Summen).

      Dadurch das ein Scheich mal eben 400 Mio in den Weltfußball gepumpt hat explodieren ALLE Summen natürlich, weil alles irgendwo in Relation steht.Ob Bayern solche Summen bezahlt kann man eigtl. erst in der nächsten Transferperiode (bzw. wenn sie tatsächlich dringenden Bedarf auf einer Position haben). sehen, denn dann hat sich der Markt an diese Preise "gewöhnt".Alles vor dem Neymarwahnsinn war ja noch "halbwegs" normal.Wäre ein Goretzka nicht ablösefrei, hätte man hier vermutlich auch schon um die 50-60 Mio zahlen müssen.(ob Bayern dies für Goretzka getan ist bezweifel ich mal, aber dadurch das sein Vertrag ausläuft, kommt er "kostenlos" - wobei auch das nichts heisst, ich will nicht wissen was da an Handgeld + Beraterhonorar dazu kommt)

      Genauso kann man die 17. Mio für Cordoba in keine Relation zu den normalen Transfers setzen.Jeder wusste das Köln um die 35. Mio aus China für Modeste kassiert hat. Da presst jeder Verein den Kölner MW+50% aus den Rippen, gerade weil jeder Verein auch die Abhängigkeit von Modeste kannte.Bei Bayern wäre das nun mal vergleichbar wenn jemand den Levy für 120 Mio wegkauft.Wieviele Topstürmer gibt es denn auf der Welt die in Frage kämen ?5-10 ?Keiner davon wäre günstiger als 80 Mio.

      Dortmund hat den absurden Transfermarkt mit einer Leihe erstmal geschickt umgangen.Evtl. beruhigt sich das ganze bis zum Sommer schon etwas mehr und man "spart" hier einige Millionen. (wenn auch unwahrscheinlich, weil der nächste Scheich sicher schon in den Startlöchern steht)

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    • 13.02.18

      Keine Ahnung was hier einige so schreiben, aber es wäre nicht das erste mal. Mir fällt unter anderem Draxler ein. Er hat im Sommer bei Wolfsburg seinen Abschied forciert, sich im Interview grobe Schnitzer geleistet und seinen Abschied bekannt gegeben. Wolfsburg hat das nicht mit sich machen lassen und ihn im Winter auf die Tribühne verpflanzt. Draxler durfte nur noch mittrainieren.

      Das Ergebnis ist bekannt. Draxler wurde erst im Winter verkauft, Wolfsburg hat sich durchgesetzt, aber statt der ursprünglichen 75 Millionen nur noch 45 Millionen kassiert. Dem Verein sind somit 30 Millionen+zusätzliches Gehalt entgangen. Damit hatte Wolfsburg eigentlich noch Glück. Sowas kann sich eben nicht jeder Verein leisten.

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    • 13.02.18

      "Wolfsburg hat sich durchgesetzt (...)"

      -> Das ist ja mal ne interessante Interpretation. Und ich hatte immer gedacht, Draxler hat sich durchgesetzt und konnte trotz Minderleistung zu einem potenten Club wechseln, PSG hat ca. 30 Mio. in einem halben Jahr gespart, Allofs war kurze Zeit später seinen Job los und Wolfsburg hatte 1,5 Jahre nur sehr wenig Spaß mit Draxler und seitdem nachwievor keinen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Wieder was gelernt. :)

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    • 13.02.18

      "Wolfsburg hat sich durchgesetzt (...)
      -> Das ist ja mal ne interessante Interpretation. [...]"

      Hast du meinen Beitrag eigentlich zu Ende gelesen?
      Wolfsburg hat sich insofern durchgesetzt, dass sie den Transfer nach hinten geschoben haben:
      Draxler wollte bereits in der Sommerperiode 2016 wechseln. Wolfsburg hat den Riegel vorgeschoben und sich durchgesetzt. Sie haben ihn sogar auf die Tribühne verbannt.

      Gebracht hat es ihnen nichts. Deswegen kommen auch Spieler mit sowas durch. Erst in der Winterperiode 2017 gab der Verein nach. Hätte Wolfsburg früher nachgegeben wäre viel mehr drinn gewesen.

      Das bedeutet, wenn Vereine sich auf diese Weise durchsetzen und Spieler auf die Tribüne befördern, schießen sie sich selbst damit ein Eigentor.

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    • 14.02.18

      "Hast du meinen Beitrag eigentlich zu Ende gelesen?"

      -> Nee, hab ich natürlich nicht. Möchtest du es nicht noch ein drittes Mal schreiben?

      Ich dachte, ich hätte nicht zu sehr verborgen, dass es darum geht, dass ich deine Interpretation der Worte "durchsetzen" und "Riegel vorschieben" ein wenig amüsant finde. Schließlich hast du nicht geschrieben, "man hat VERSUCHT, sich durchzusetzen". Meiner Empfindung nach ist später nachgeben nämlich immer noch nachgeben und damit das glatte Gegenteil von "sich durchsetzen". Wenn dein Filius im Supermarkt nach einem Eis quängelt, es nicht bekommt, er aber 10min. später an der Tanke eins zum doppelten Preis kriegt, wer hat sich denn dann durchgesetzt? Zumal man Draxler keineswegs konsequent auf die Tribüne (ohne h) gesetzt hat, sondern erst am Ende, als seine Leistungen zu hanebüchen und die Pfiffe zu laut wurden. Auch diesbezüglich hat sich da nur eine Seite durchgesetzt und die ist ganz bestimmt nicht der VfL gewesen. Zusammenfassend: Im Ergebnis sind wir beieinander, aber beim Thema durchsetzen und Riegel vorschieben irgendwie so gar nicht. Also alles gut. ;)

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    • 14.02.18

      Wir reden von einer halben Saison, nicht von 10 Minuten. Der Vergleich mit dem Eis hingt etwas!

      Wenn ein Verein einem Spieler den Riegel vorschiebt bis die Transferperiode abgelaufen ist, dann kann man sehr wohl diesen Duktus übernehmen.
      Hier eines von vielen Beispielen: https://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Wolfsburg-schiebt-Draxler-Wechsel-Riegel-vor-106803.html

      Wenn der Spieler zur nächsten Transferperiode wechselt, ist das etwas völlig anderes. In dem Falle steht erstmal eine neue Entscheidung aus bzw. hat Wolfsburg es genauso geplant. Draxler durfte nicht zum Sommer wechseln, sondern sollte auf der Tribühne platz nehmen und im Winter verkauft werden.

      Jedenfalls, für die Hinrunde 2016 hat sich Wolfsburg in der causa Draxler zum eigenen Nachteil durchgesetzt und ihn erst im Anschluss 2017 verkauft. Ich weiß nicht was deiner Definition nach "durchsetzen" oder "den Riegel vorschieben" bedeutet, aber es ist nicht mit "gewinnen" gleichzusetzen. Vielleicht einfach mal einen Dislike weniger verteilen. Das ist auch besser für die Nerven ;)

      Stell dir doch mal vor, wieviel Geld Wolfsburg entgangen wäre, wenn das bis 2021 so weiter gegangen wäre und der teure Star nur 13 Einsätze pro Saison bekommt. Ganz zu Schweigen vom Imageschaden. Derzeit gibt es im Fussball für so etwas einfach kein klares Reglement.

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    • 14.02.18

      Moment, erst erklärt mir jemand, dass sich die Bayern hierzu nicht mit den anderen Bundesligisten vergleichen sollen, sondern eher mit den internatioalen Topklubs und dann meint aber jemand, aber auch nicht mit dem Neymargeld? Also mit wem sollten sich jetzt die Bayern vergleichen? Mit den Bundesligisten oder eben doch mit den internationalen Topklubs? Und wenn ja, weshalb zählt dann Neymar nicht?

      Ihr könnt es euch doch nicht von Fall zu Fall so hindrehen, wie es besser passt. Entweder sollen sich die Bayern finanziell mit Barca und Paris vergleichen oder eben doch mit der Bundesliga. Meiner Meinung nach ist es ein Zwischending. Die Bayern können finanziell nicht mit den europäischen Topklubs mitgehen, sondern müssen ähnlich wie viele andere Bundesligisten, kreativer handeln. Natürlich haben sie hierzu bessere Voraussetzungen als der FC Köln oder andere Bundesligisten. Aber bei Gehaltszahlungen haben die Bayern im Vergleich zu Barca, Real und Paris und deren Topgehältern eben ähnliche Probleme wie Leverkusen (Team X aus der Bundesliga) im Vergleich mit Bayern. Es gibt aber meiner Meinung nach noch ein "aber". Wenn sich die Bayern zu 100% sicher sind, wovon ich bei Lewandowski ausgehe, dann können sie bis zu einer bestimmten Grenze mitgehen. Bei Sanchez gehen sie an diese Grenze nicht, der wird demnächst 30 und hat sich noch nie bei einem absoluten Topklub dauerhaft durchgebissen. Da kann nur ein Verein mit einem Scheich oder sonstigem im Rücken an die Grenze gehen. Wenn aber ein Lewandowski sieht, dass so jemand nochmal knapp das doppelte verdient (oder 10 Mio mehr, kursieren ja einige Zahlen), dann ist es wohl leider auch logisch, dass so ein Spieler wie Lewy auch nicht nur wegen der tollen Landschaft in München bleiben möchte. Deshalb gehe ich schon davon aus, dass die Bayern bei Lewy auch nochmal zulegen würden. Das bedeutet aber nicht, dass die Bayern für jeden Spieler auf dem Erdball einfach so mal 20-25 Mio im Jahr bezahlen können und deshalb kann Bayern da einfach nicht immer mitgehen im Vergleich zu den europäischen Topteams.

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  • 13.02.18

    Romantischer und guter Ansatz, ob es in der heutigen Zeit so einfach umzusetzen ist wird sich zeigen. Die Spieler bzw Berater werden sich weiterhin in der Spielzeit mit anderen Vereinen und der Zukunft beschäftigen, das lässt sich nicht einfach abstellen. Herr Rangnick hätte das gerne, wird aber merken das es damit nicht getan ist.

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