Trotz der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig darf sich Salim Musah in diesen Tagen beim SV Werder Bremen als Gewinner fühlen. Der 20-Jährige wurde in der 76. Minute eingewechselt und erzielte in der Nachspielzeit sein erstes Bundesliga-Tor. Damit untermauerte er die positive Tendenz der vergangenen Wochen.
Für Trainer Daniel Thioune ist der Offensivspieler längst mehr als nur ein Notnagel. „Man merkt, dass der Junge will“, erklärte der Coach. Aus einer personell schwierigen Lage heraus habe man ihm vor einigen Wochen eine Chance gegeben – „und aus der Not hat er gezeigt, dass er da ist und dass er kann“.
Jokerrolle mit Impact
Musah kam bereits in den beiden vorherigen Spielen spät zum Einsatz und bestätigte nun erneut seinen Wert als Einwechseloption. „Er hat in den letzten Wochen gezeigt, dass man auf ihn setzen kann“, so Thioune, der besonders den Einfluss des Youngsters hervorhob: „Salim hat einen Impact, wenn er von der Bank kommt.“
Auch Geschäftsführer Clemens Fritz sieht im Eigengewächs einen wichtigen Faktor. „Er hat die gewisse Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die du brauchst“, sagte Fritz und ergänzte: „Er hat sich das erarbeitet, weil er sehr gute Leistungen gebracht hat.“
Die Rolle als Joker scheint derzeit bewusst gewählt. „Es geht gar nicht darum, ihn von Beginn an spielen zu lassen, sondern in eine Phase zu bringen, in der man ihn gut gebrauchen kann“, erklärte Thioune. Genau das habe zuletzt funktioniert – sowohl beim Sieg in Wolfsburg als auch nun gegen Leipzig.
Grundsätzlich hält Thioune eine Beförderung in die Startelf für denkbar. „Ich würde mir bei Salim aber vorbehalten, es in der aktuellen Rolle zu belassen“, so die wahrscheinlichere Variante. Dennoch deutet gerade einiges darauf hin, dass der Angreifer im Saisonendspurt weiter an Bedeutung gewinnen wird.



Nächsten Sommer ablösefrei nach Stuttgart
Ich hoffe Werder stattet ihn schnell mit einem langfristigen Vertrag aus.
Ich habe so ei. Gefühl dann passiert meistens das Gegenteil,was der Trainer sagt.
Muss gesetzt sein, zeigt mehr Energie und Spielanteil als alle bisherigen Stürmer diese Saison.
Wenigstens 30 Minuten.
Vllt auch mal von Anfang an bringen wenn man keinen hat der vorne trifft. Der junge macht Spaß und hat bock
Ich verstehe den Wunsch, aber es ist schon was anderes, ob ein Spieler seine Kraft auf 90 Minuten aufteilen muss oder ob er am Ende nochmal bei 15 Minuten Powerplay mitspielen darf.
Er wird über 90 Min nicht den gleichen Impact liefern, wie in der Schlussphase gegen Leipzig, das muss einem schon bewusst sein.
Eine größere Jokerrolle (mehr Minuten) sind aktuell aus meiner Sicht das sinnvollste, das nimmt auch den Druck von so einem jungen Spieler.
Ich stimme Dennis 100% zu. Einem Jugendspieler der grad erst den Sprung in die erste Mannschaft macht, sollte man nicht direkt mit Defensivaufgaben und taktischen Vorgaben überfrachten sondern ihm die Freiheit geben, sich vollends auf die Offensive konzentrieren zu dürfen. Als Startspieler bei einem Team im Abstiegskampf MUSS ein Stürmer sich aber halt an die taktischen Vorgaben für die Arbeit gegen den Ball halten, also sollten da eher erfahrene Leute ran. Sollte Milosevic fit werden, wird er denke ich starten. Und schon das wäre ein ordentliches Upgrade zum vorhandenen Offensivpersonal der letzten Wochen.
Stammspieler!
Gemach, gemach. Jetzt musah erstmal dran bleiben ☝😌