Jairo Samperio | 1. Bundesliga

Transfer zu Hannover 96 geplatzt

23.08.2017 - 14:00 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Am Dienstagmorgen hieß es bereits, Mainz-Profi Jairo würde sich in Hannover aufhalten, um bei den 96ern den Medizincheck zu absolvieren. Dies war augenscheinlich nicht der Fall, denn der spanische Flügelspieler trainierte gestern normal bei den Rheinhessen mit.


Für heute war die Untersuchung schließlich anberaumt, wie Hannover nun wissen lässt. Geplant sei gewesen, dass Jairo anschließend einen Vertrag unterzeichnet und schon am Nachmittag mit seinen neuen Kollegen trainiert. Mit Mainz sowie der Spielerseite sei man sich finanziell und in puncto Vertragslänge einig gewesen.

Doch aus dem Wechsel wird nichts, denn der Bundesligaaufsteiger teilt zugleich mit, dass der Transfer geplatzt ist. 96-Sportdirektor Horst Heldt begründet das mit maßlosen Ansprüchen des Beraters:

"Es ist sehr schade, wir hätten den Spieler gern unter Vertrag genommen. Allerdings hat sein Berater Christian Wein von der Agentur Promoesport, obwohl wir ihm ein branchenübliches Angebot unterbreitet haben, seine eigenen Interessen mit übertriebenen Forderungen über die der Vereine und seines Spielers gestellt."

Quelle: hannover96.de

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  • KOMMENTARE
  • 23.08.17

    Wenn der Berater nicht im Sinne des Spielers handelt dann soll er sich halt von ihm trennen.

    "Man muss nicht so tun, als wären Fußballerverträge eine Raketenwissenschaft." - Lars Bender

    • 23.08.17

      So einfach ist es nicht. Wird der Berater als Vermittler beim Transfer tätig tritt er als Makler auf. Durch sein Tätigwerden bei Vertragsanbahnung entsteht ihm im Falle des Abschluss ein Anspruch auf Maklerlohn. Da hilft dann auch keine Kündigung des Beratervertrags mehr. Aus diesem Grund hat H96 die Verhandlungen für gescheitert erklärt.
      Entgegen dem Populismus von H96 ist, wenn der Berater veranlasst durch den Spieler aktiv wird, die Beraterprovision auf 14% des Jahresbruttogehalts begrenzt. Mondpreise können da nicht aufgerufen werden. Außerdem bezweifle ich, dass es einen branchenüblichen Betrag gibt. Das dürfte je nach Preiskategorie sehr unterschiedlich sein

    • 23.08.17

      Im Umkehrschluss heißt dies natürlich, dass der Auftrag nicht vom Spieler, sondern von H96 kam. Da hätte man eben besser vorher nachgefragt, wieviel der Berater als Provision gerne hätte. Ist ja auch nicht so, dass Promoesports völlig grün hinter den Ohren ist. Die Agentur vertitt weitaus wertvollere Spieler als Jairo

  • 23.08.17

    Ich empfinde das auch als positives Signal von Club, aber würde das dennoch auch im Einklang bringen wollen mit der Aussage von Kind, das sie sich eigentlich mit dem Einkauf von Jonathas übernommen haben - ohne diesen hätten sie hier vielleicht die Bedingungen erfüllt und es gäbe keine Meldung

  • 23.08.17

    Wieso hat ein Berater den überhaupt die Möglichkeit Forderungen zustellen? Also für sich selbst. Der müsste doch eigentlich von seinem Kunden, also dem Spieler für seine Dienstleistung bezahlt werden und nicht vom Verein. Oder hab ich da den Denkfehler ?

    • 24.08.17

      Ich schätze es ist dem Berater wurscht von wem er am Ende des Tages sein Geld bekommt - unter dem Strich wird seine Forderung aber so oder so auf den Preis aufgeschlagen werden (wie die Maklercourtage beim Hauskauf...) und wenn der dadurch zu hoch wird - Pech gehabt.

  • 23.08.17

    Beratung gefällig?
    Berater sucht einen Berater, der ihn berät was ein Berater seinem zu Beratenden raten sollte! :-)

  • 23.08.17

    Ich dachte kurz die gelbe Hand ist ein Mittelfinger.

  • 23.08.17

    Eventuell sollten sich die Berater Berater anschaffen?

  • 23.08.17

    Ich verstehe die Rolle der "Berater" nicht einmal. Mir muss keiner sagen, was das Beste für mich ist.

    • 23.08.17

      Der Berater sagt dir ja nicht unbedingt was das beste für dich ist, sondern ist in erster Linie dafür verantwortlich deine persönlichen Interessen gegenüber den Vereinen durchzusetzen.
      Und da man immer noch Fußballspieler ist und das Hauptaugenmerk auf dem Platz liegt, wollen die wenigstens in irgendwelchen Hinterzimmern Verträge ausarbeiten oder Vertragsgespräche führen.
      Da kommen dann die "Berater" zum tragen, die für solche Dienste dann aber auch entlohnt werden wollen.
      Da liegt das Problem, die Berater zahlt dann nämlich nicht der Spieler sondern der Verein. Das ist wie mit dem Makler für Wohnungen.

    • 23.08.17

      Im Wohnungsmarkt ist es mittlerweile so, dass derjenige den Makler zahlt, der ihn beauftragt.

      Warum Vereine überhaupt Geld an Spielerberater zahlen, ist mir schleierhaft.

  • 23.08.17

    Nunja. Die Presseerklärung ist ja schon ne klare Anklage an den Berater. Da sollte man auch mal auf die Perspektive der anderen Seite warten ;)

  • 23.08.17

    Dem Berater würde ich was erzählen

  • 23.08.17

    "Jairo wurde auch dem HSV als Ersatz für Müller angeboten" fiktive Quelle der nächsten Tage

  • 23.08.17

    Das verstehe ich immer nicht so recht. Wenn Jairo doch zu Hannover will, soll er sich halt von seinem gierigen Berater trennen... Den vertrag zu unterzeichnen, wird er hoffentlich selber hinkriegen.