Der Hamburger SV hat die Weichen für einen Abschied von Jean-Luc Dompé gestellt. Der 30-jährige Flügelspieler wurde offiziell für Gespräche über seine sportliche Zukunft freigestellt und wird nicht mit ins Trainingslager nach Herzogenaurach reisen.
Sportdirektor Claus Costa begründete die Entscheidung mit der sportlichen Perspektive des Franzosen: „Jean-Luc und der HSV haben sich mit Blick auf die zurückliegenden Jahre gegenseitig viel zu verdanken. Seine sportliche Situation hat sich jedoch bereits im Laufe der vergangenen Rückrunde deutlich verändert.“ Nach einer erneuten Bewertung der Gesamtsituation und in Abstimmung mit dem Trainerteam sei man zu dem Entschluss gekommen, „dass Jean-Luc in unseren Planungen für die anstehende Saison keine Perspektive mehr besitzt“.
Keine Rolle mehr in der Vorbereitung
Damit wird Dompé auch in der weiteren Saisonvorbereitung keine Rolle mehr spielen. Sportvorständin Kathleen Krüger betonte, die Entscheidung sei „ausschließlich aus sportlichen Gründen“ gefallen. Mit Blick auf die Weiterentwicklung des Vereins setze der HSV auf ein klares Anforderungsprofil, das sich unter anderem durch „eine hohe Intensität, große Bereitschaft und die Art und Weise“ auszeichne, „wie wir Fußball spielen wollen“.
Bereits zuletzt hatte sich angedeutet, dass sich die Wege voraussichtlich trennen würden. Dompé kam in den vergangenen beiden Testspielen nicht zum Einsatz und gehörte sportlich nicht mehr zu den ersten Optionen. Mit der Freistellung schafft der HSV nun die Voraussetzungen dafür, dass der Offensivspieler seine Zukunft bei einem neuen Verein klären kann.



Alles Gute, Dompe!
Sicherlich kein einfacher Charakter und die Entscheidung ist auch Sicht des Vorstands nachvollziebar. Aber Dompe gehörte dennoch für viele Jahre zu den absoluten Leistungsträgern in Liga 2 und ohne ihn hätte es für den Aufstieg evt. auch nicht gereicht. 9 Tore und 12 Vorlagen in der Saison sprechen für sich.
Ich bin dankbar, dass er beim HSV war und wünsche ihm alles Gute bei seiner nächsten Station.
Nüchtern betrachtet die richtige Entscheidung.
Dennoch einer der Aufstiegshelden! Alles Gute für die nächste (hoffentlich nüchterne) Station.
Kann er noch 1 Jahr die Reeperbahn unsicher machen.
Mehr Zeit für illegale Autorennen!
Voll witzig
Fand ich auch. Leider halt wahr.
Darauf erstma nen Whiskey