Pierre-Emile Højbjerg | 1. Bundesliga

Der Herausfor­de­rer im Mittelfeld

04.06.2014 - 12:46 Uhr Gemeldet von: Dirk Sommer | Autor: Dirk Sommer

Dynamik und Spielintelligenz überzeugten Trainer Pep Guardiola bei Pierre Emile Hojbjerg, dem Spieler in der kommenden Saison die Rolle des Herausforderers im Mittelfeld zuzutrauen, verliehen wird der Spieler nach aktuellem Stande nicht.

Im Gegenzug übertreffen sich die Verantwortlichen fast mit den Lobeshymnen: "Selten habe ich in meinen 14 Jahren als Nationaltrainer ein besseres Debüt erlebt als heute", so zitiert die "Sport Bild" Dänemarks Nationaltrainer Morten Olsen nach dem Debüt des Bayern-Youngsters in der A-Nationalelf vor vier Tagen.

Scholl: "Ein überragender Spieler"

Auch sein ehemaliger Trainer bei der zweiten Mannschaft der Bayern, Mehmet Scholl, prophezeite bereits früh, dass dieser Spieler ihm nicht lange erhalten bleiben werde: "Ein überragender Spieler, der nicht allzulange in meinen Händen bleiben wird. Der Junge hat soviel Qualität, der ist in der Liga verschenkt".

Das er ein ganz großes Talent sei, habe der Spieler auch nach Co-Trainer Hermann Gerland bereits nachgewiesen, sei bereits jetzt eine Alternative für die A-Elf.

"Ich bin ein neuer Spieler-Typ"

Der mit 17 Jahren und 225 Tagen jüngste Bundesliga-Debütant der Bayern gibt als sein Vorbild niemand geringeren als Zinedine Zidane an. Sich selbst möchte er aber nicht mit seinem Idol vergleichen. Er halte sich für einen "neuen Spieler-Typ" so Hojbjerg. Einen Spieler-Typ, der zwar seine Stärken in der Offensive habe und auch Tore machen könne, zudem aber auch defensiv denke.

Bei seiner weiteren Entwicklung ist Trainer Pep Guardiola sicherlich ein Pluspunkt für den Dänen. Denn der ehemalige Barca-Coach liebt es, eigene Spieler zu formen, verhalf auf diesem Wege schon den einstigen Barcelona-Talenten wie Xavi oder Iniesta zur Weltklasse.

Pierre-Emile Højbjerg | Saisonbilanz 2013/14

SAISONBILANZ | Pierre-Emile Højbjerg

In seiner ersten Saison reichte es für Hojbjerg gerade einmal zu sieben Einsätzen. Allerdings stand er gegen Saisonende zweimal in der Startelf und durfte auch im DFB-Pokalfinale gegen den BVB starten.

Bei den Bayern soll der Youngster in der kommenden Saison vor allem den etablierten Spielern im Mittelfeld Druck machen. In der Liga spielte er im defensiven Mittelfeld und auf der linken Außenbahn, im DFB-Pokalfinale wurde er auf der rechten Seite aufgeboten.

Sollte Pep Guardiola sich in den Kopf setzen, auch bei den Bayern seinen eigenen Nachwuchsspieler zu formen, hat Pierre-Emile Hojbjerg aktuell nicht die schlechtesten Chancen.

Und wenn man entgegen jedem Trend schreiben möchte, dann verteidigt in der kommenden Saison Sebastian Rode auf rechts und Philipp Lahm und Pierre Emile Hojbjerg bilden die Doppel-Sechs.


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  • KOMMENTARE
  • 04.06.14

    Doch ein Grund ihn zu behalten bei Comunio. Wurde mir zugelost und ist jetzt 2.7 wert. Wollte ihn zwar auf dem Peak verkaufen aber so denke ich nehme ich ihn mit in die Saison

  • 04.06.14

    @Eskalator: Ich glaube, dann hast du das Pokalfinale verpasst

  • 04.06.14

    bin ich auch mal gespannt. könnte es mir durchaus so wie im dfb pokal finale vorstellen. zwei IV, dazwischen/davor den gladiator martínez. Dann zwei sehr hoch stehende Außenverteidiger (Alaba, Rode, Hojbjerg) davor zwei 8er (schweinsteiger, thiago, kroos). @eskalator, du weißt aber schon dass hojbjerg gerade einmal 18 jahre alt ist?!

  • 04.06.14

    Ich fand Hojbjerg bis jetzt eher blass und unauffällig. Hat sicher Talent, aber viel habe ich davon noch nicht gesehen. Ich wünsche es Rode auf der rechten Abwehrseite für Lahm reinzurutschen, aber wenn er so spielt wie bei der Eintracht zuletzt wird das nicht reichen. Aber es kann ja sein, dass er auf der AV Position aufblüht. Wer weiß...

  • 04.06.14

    Die Rolle von Rode interessiert mich auch. Ich bin ein Fan von ihm und traue ihm (vielleicht auch deswegen) zu, dass er eine größere Rolle spielen wird, als ihm viele voraussagen.

  • 04.06.14

    Same here ;)

  • 04.06.14

    Die Alternative die ganz unten im Text steht würde ich dem Pep sogar zutrauen