02.01.2017 - 10:20 Uhr Autor: Max Hendriks

Nachdem vor einer Woche schon von einem Interesse von Bejing Guoan berichtet wurde, hat nun ein weiterer chinesischer Erstligist die Fühler nach Dortmunds Adrian Ramos ausgestreckt. So soll Chongqing Lifan bereits ein Angebot über acht Millionen Euro beim BVB für den Kolumbianer hinterlegt haben, berichtet der "kicker".


Der 30-Jährige, dem die Chinesen angeblich einen Dreijahresvertrag anbieten, sei auch fest entschlossen, Dortmund dieses Mal zu verlassen – im Winter des letzten Jahres verweigerten die Schwarz-Gelben dem Stürmer noch die Freigabe. Damals lag die Offerte aus Peking bei zehn Millionen Euro.

Eine Entscheidung des BVB sei noch offen, so das Fachmagazin. Ein Verkauf könnte dennoch aufgrund des Alters von Ramos und seines vergleichsweise kurzen Restvertrags (bis 2018) wirtschaftlich Sinn machen. Durchaus möglich, dass die Borussia den Stürmer erst kurz vor Transferschluss gehen lässt, um noch eine weitere Option zu haben, während Stammstürmer Pierre-Emerick Aubameyang einen Großteil des Januars beim Afrika-Cup weilt.

Bei einem Wechsel würde es Ramos aber wohl nicht direkt nach China verschlagen. Er solle dann erst nach Granada ausgeliehen werden, das sich in Besitz eines chinesischen Geschäftsmannes befindet, der auch Beziehungen zu Lifan hat. So könne der Kolumbianer, wie von ihm gewünscht, seine Karriere zunächst in Europa fortsetzen, bevor er dann erst zu Beginn des kommenden Jahres in Lifan auflaufen würde.

Quelle: kicker

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Saison
2016/17
2017/18
2018/19
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Einsätze
7
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  • KOMMENTARE

  • 02.01.17

    Er hat immer seinen Job zufriedenstellend erledigt und sich nie beschwert - danke dafür!
    Allerdings sind 8 Mio für einen Ü30-Joker viel Geld. Ich würde sagen direkt verkaufen, aber da Auba erstmal beim Afrika Cup ist muss vorher eine adäquate Alternative vorhanden sein. Bis jetzt hat Zorc das noch immer geschafft, ich bin optimistisch.

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    • 02.01.17

      Tippe sehr stark auf Reus als Auba Vertreter. Die Frage ist halt nur, ob der fit bleibt, sonst hätte man vielleicht wirklich ein Problem. Vielleicht macht man es wie im Artikel beschrieben, man hält Ramos bis kurz vor Ablauf der Transferfrist. Das ganze Konstrukt des chinesischen Unternehmers kommt ja eh in Richtung moderner Menschenhandel daher, dann sollte es auch kein Problem sein, wenn man noch ein paar Tage mit dem Wechsel warte. Falls Ramos bis dato dann überhaupt weiß, ob er nun in Spanien oder China spielen soll/muss.

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    • 02.01.17

      Moderner Menschenhandel? Ramos darf seine Entscheidung immer noch selbst treffen und die Unterschrift unter den etwaigen Vertrag setzen.

      Die Profisportler in den USA sind wesentlich "rechtloser", insofern es rechtslos ist für ein Millionengehalt in den nächsten 1-6 Jahren nicht zu wissen, an welchem Ort in Nordamerika man jenes Geld verdient.

      Es ist ja nicht so, das die Menschen unter Ausnutzung einer Hilflosigkeit fügig gemacht, verschleppt und bedroht werden, wie es beim richtigen Menschenhandel der Fall wäre, bei dem es um die wirklich bitteren Sachen wie Prostitution, Ausbeutung von Arbeitskraft oder Organhandel geht.

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    • 02.01.17

      Naja, einem Spieler in fast schon unmoralischen Höhen Kohle zu bieten und ihn dann hin und her zu schieben wie ne Melkkuh ist für mich schon ne bedenkenswerte Entwicklung, die der Fußball da gerade nimmt. Aber im Endeffekt hast du Recht, er hat die freie Wahl und wird ja nicht dazu gezwungen. Ich habe ja auch gesagt "kommt in Richtung Menschenhandel daher..." und nicht "ist Menschenhandel". Kleiner aber feiner Unterschied. ;-)

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  • 02.01.17

    Da brauch es keinen Ersatz. Man hat mit Reus, Schürrle und Mor genug offensive die man für 2-3 Spiele vorne in die Spitze stellen kann bis Auba wieder da ist. Wen soll man denn verpflichten der schon vorher weiß das er sich direkt wieder hinter Auba einsortieren darf (UND qualitativ sofort eine Verstärkung ist)?

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    • 02.01.17

      Ich könnte mir das als Spieler schon vorstellen, wenn ohnehin gemunkelt wird, dass Auba im Sommer geht. Da wäre aber eine genaue Absprache mit Trainer und Verein notwendig und was die ein halbes Jahr später noch wert ist, kann natürlich immer angezweifelt werden. Knackpunkt sehe ich aber auch bei der sofortigen Verstärkung. Die Lösung aus den eigenen Reihen erscheint mir deutlich sinnvoller, zumal Tuchel ja auch eher komplexe Spielsysteme im Repertoire hat. Von Seiten des BVB ist die Sommer-Transferperiode da wahrscheinlich die angenehmere Gelegenheit um einen gewichtigen Stürmer zu verpflichten und ans Team zu führen.

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  • 02.01.17

    Wieso sollte Dortmund ihn jetzt verkaufen und dazu auch noch zu einem geringeren Preis wie man ihn von Hertha BSC geholt hat...
    Macht irgendwie keinen Sinn.

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    • 02.01.17

      Den Preis werden sie bei seinem Alter kaum noch reinholen. Entscheidend ist für mich nur, ob er als Auba Ersatz während des Afrika Cups eingeplant ist oder nicht.

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  • 02.01.17

    Also wenn ich sehe was für andere Spielern gezahlt wird bei den Chinesen, sind 8 Mio ein Witz, ob Top-Star oder nicht. Ansonsten gutes Geld. Jetzt im Winter gehen zu lassen fände ich aber doch etwas fahrlässig.

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