Bei Eintracht Frankfurt wirft ein möglicher Abgang von Arnaud Kalimuendo seine Schatten voraus. Der Verbleib des aktuell ausgeliehenen Stürmers steht laut einem BILD-Bericht auf der Kippe.
Zwar verfügen die Hessen über eine Kaufoption für den 24-Jährigen, doch der darin festgelegte Betrag könnte sich als entscheidende Hürde erweisen. Die Ablöse soll bei rund 27 Millionen Euro liegen – eine Summe, die für die Frankfurter aktuell nur schwer zu stemmen sein dürfte.
Finanzielle Rahmenbedingungen als Knackpunkt
Sportlich spricht vieles für einen Verbleib: Kalimuendo zählt zu den Leistungsträgern in der Rückrunde und ist mit fünf Treffern der erfolgreichste Torschütze der Eintracht im Kalenderjahr 2026. Dennoch ist die wirtschaftliche Lage ein entscheidender Faktor.
Frankfurt kann auf europäischer Ebene voraussichtlich höchstens mit Einnahmen aus der Conference League planen und muss gleichzeitig Transferüberschüsse generieren. Unter diesen Voraussetzungen erscheint ein fixer Transfer derzeit fraglich.
Ob Stammklub Nottingham Forest in Nachverhandlungen gehen würde, ist offen. Erst einmal bleibt das Szenario im Raum stehen, dass sich die Wege von Frankfurt und Kalimuendo nach nur einer halben Saison wieder trennen könnten.



Es wäre eher ein nicht leisten wollen, als nicht leisten können. Aber tut bitte nicht so, als ob Frankfurt ihn nicht finanzieren könnte.
Hab mit Kollegen seit wochen drüber geredet dass bei conference league 27mio zu happig sind..man hat im sommer burkhardt & doan für szm 50mio geholt, dazu einige spieler für 3-10mio. Das man sich dann nicht zum Siegen verdammt mit dem nächsten großen Invest (wahi in der Größenordnung hat man auch noch im kopf).
Wahnsinn wie hier anscheinend der Großteil denkt mittelklasse Vereine geben in spieler 1 zu 1 was sie einnehmen..
Die Frage ist doch ganz klar, ob im Sommer ein Umbruch geplant ist.
Ohne Übertreiben zu wollen, könnte ich mich folgende Abgänge im Sommer vorstellen:
- Santos oder Zetterer
- Collins
- Theate
- Larsson
- Dahoud
- Skhiri
- Doan (bei entsprechendem Angebot)
- Batsman
- Chandler
- Nkounkou
- Ebimbe
- Smolcic
- Wahi
- Burkardt (bei entsprechendem Angebot)
- Bahoya (bei entsprechendem Angebot)
- Brown (bei entsprechendem Angebot)
- Uzun (bei entsprechendem Angebot)
Das ist schon gewaltig, vorausgesetzt das Angebot für die Top Talente passt.
Bei Doan bin ich mir recht sicher, dass das hier kein Match wird, wenn wir weiterhin diese Formation spielen.
Dazu ist auch noch offen, zumindest nach Medien, ob Riera nächste Saison noch der Trainer ist.
Es ist aber auch allemal nötig, den Kader zu verschlanken. Wir haben viel zu viele Spieler - für mich auch unabhängig davon, ob man international spielt oder nicht.
Es braucht eine klare Startelf um Ruhe rein zu bringen. Rotation ist schön und gut, aber nicht in dem Ausmaß dieser Saison.
Wegen Kalimuendo bin ich sehr zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden.
Insgesamt sollten wir aber weg gehen von diesen 20Mio€+ Transfers.
Lieber wieder um die 10Mio€ ausgeben, das hat sich bewährt.
Finde ich gar nicht übertrieben, sondern eine ziemlich kluge Analyse.
Man sieht hier ganz gut ein strukturelles Thema, das Frankfurt gerade durchläuft – und das beim BVB seit Jahren sichtbar ist. Frankfurt wirkt dabei einfach wie an einem früheren Punkt dieses Prozesses.
Beide Modelle basieren ja auf dem gleichen Prinzip: „Sprungbrett für die Topstars von morgen sein“. Das funktioniert die ersten Jahre super, aber nach 2–3 Jahren kommt man an einen Kipppunkt.
Du hast im Kader dann:
- Spieler, die nicht gut genug für den nächsten Schritt sind → bleiben
- Spieler, die zu gut sind → gehen
Übrig bleibt:
- viel „fast geschafft“ + solides Mittelmaß
- dazu ein paar Routiniers
Ergebnis: Du bist selten gleichzeitig stark und stabil.
Gleichzeitig wächst aber die Anspruchshaltung – man will sich ja auf einem höheren Level festsetzen. Und genau da wird’s schwierig: Man versucht Stabilität reinzubringen, landet aber schnell in einem dauerhaften Umbruch (siehe BVB).
Am Ende läuft es für mich auf eine Frage hinaus:
Um auf einem höheren Niveau zu bleiben, brauchst du Retention – also die Fähigkeit, deine Schlüsselspieler zu halten.
Und genau da wird’s spannend:
Schafft Frankfurt das perspektivisch besser als der BVB – und wenn ja, wie?
Spieler wie Burkardt können ein Anfang sein, aber am Ende brauchst du mehr als einzelne Identifikationsfiguren auf Topniveau.
Ich glaube man muss so viel von den erwirtschafteten Millionen in den Nachwuchs und Infrastruktur stecken um dann in 5-10 Jahren die Früchte zu ernten. Das hat der BVB erst ziemlich spät erkannt.
Bin ich komplett bei dir.
In meinen Augen ist der Kader zu voll. Es gibt zwar nicht zu viele "gescheiterte", zumindest keine "teuren", aber wenn man die Leihspieler mal berücksichtigt, dann haben wir ein Kader für zwei Mannschaften.
Ich empfand es schon als Fehler Doan und Burkardt nur wegen der CL zu verpflichten. Einerseits zu teuer für SGE Verhältnisse und zum andern sind ältere Spieler auch nicht zeitgleich Führungsspieler.
Es war absehbar, dass wir da nicht weit kommen - ob mit oder ohne die Beiden.
Dazu teure Vertragsverlängerungen mit Koch, der seither auch zahlreiche Böcke schießt und einen nun bankwärmenden Götze, der sich besser mit der Kaffeemaschine laut diversen Podcast auskennt, als mit dem Training.
Dahoud, Batsman und Co. aus selbst kreierter Not hinaus mit üppigen Verträgen ausgestattet - macht auch keinen Sinn.
Wir müssen einen stimmigen Kader kreieren, das gelingt eben nur mit harten Entscheidungen und einer stimmigen Gehaltsordnung.
Man hat sich in meinen Augen für die falschen Spieler im Gehalt zu weit gestreckt.
Einem Koch, einem Götze oder einem Trapp hätte ich niemals ein Gehalt von ca. 4Mio€ fix angeboten. Da stimmt Preis/Leistung einfach nicht.
Man sollte Spieler auf Peak abgeben - so wäre es gut gewesen einen Koch per AK abzugeben für die 20Mio€ (die heute sicher niemand mehr zahlt) und nicht das Gehalt quasi zu verdoppeln.
Im Nachgang ist man natürlich immer schlauer, aber aktuell ist es in meinen Augen ein Fehlschlag mit Ansage.
Ich glaub das ist genau der Punkt. Es braucht harte Entscheidungen teilweise wahrscheinlich sogar kontraintuitive und das jedes Jahr aufs Neue. Der Weg den man da gehen muss ist eher diszipliniert als Spektakulär und damit leider auch weniger populär… wahrscheinlich können wir uns drauf einstellen, dass die SGE deswegen in den nächsten Jahren (ähnlich wie der BVB) mehr Hate abbekommen wird.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt… es wäre echt schön wenn mehr deutsche Vereine diesen harten Weg gehen und schaffen. Langfristig schafft man dadurch den Weg zu einer europäischen Größe.
Bin voll bei dir bei den Spielern. Dazu glaube ich das brown vom Niveau her ohne international nicht zu halten ist.
Bei uzun haben wir glaube ich "Glück" das er so oft verletzt war.
Mann müsste ein Überschuss der letzten Jahre, nur duch transfer Einnahmen ca 150 mio haben, eher mehr.
bei einem abgeschlossen Geschäftsjahr ist fast 30% weg wegen Steuern,
Man muss ja noch bedenken wo noch Transfer bedarf ist, ob man für 30 mio eventuell ein besseres spieler bekommt und ob man überhaupt International spielt diese Saison und ein größeren Kader überhaupt braucht.
Ich würde sagen die Herren da oben haben ein super job letzten Jahre gemacht
Es geht nicht alles in den kader. Stichwortig Infrastruktur, eigenkapitalerhöhung. Wer immer denkt das transfereinnahmen 1 zu 1 refinanziert werden können, hat keine Ahnung.
Habe ich auch nicht behauptet
Ich weiß, grundsätzlich bezogen
Verstehe ich nicht. Wenn Wahi für 15 Mio. verkauft wird, sind es doch nur 12 Mio. 😁
Kürzer kann man net denken
Dann läuft wirtschaftlich gehörig etwas falsch, wenn man bei den Einnahmen aus den letzten Jahren keine 27 Millionen investieren kann.
Du weißt es bestimmt 👍🏽
Wieso ? Hat er doch mehr als recht. Wo sind denn die muani, Lindström, pacho usw usw Millionen ? So wie Frankfurt spielt sind die auf jedenfall noch lange nicht aufgebraucht.
Es verdienen ja nicht nur die Spieler. BOSSE first
Ich finde es auch komisch. Kolo Muani, Jovic, Pacho, Haller, Rebic waren über 250 Mio laut Medien. Paar Jahre vergangen aber das ist ne Hausnummer, Naja ich kenn mich zu wenig aus, aber es verwundert mich schon.
Man kann doch das Geld als Verein auch langfristig eingeplant haben für Scouting, NLZ, Infrastruktur usw.
Oder man will einfach kein so großes Risiko eingehen und für diesen Spieler fast 30 Mio zahlen da man in der jüngeren Vergangenheit eigentlich einen anderen Weg eingeschlagen hatte?
Können und wollen sind hier wahrscheinlich zwei unterschiedliche paar Schuhe
Ja, Bei Frankfurt ist vieles auf Kante genäht. Spielergehälter sind gestiegen, Prämienausschüttung, NLZ, Berater Provisionen, Verkaufsbeteiligungen an andere Vereine und natürlich auch die Transfers von Jonny , Doan, Wahi und zuletzt Younes, waren allesamt keine Schnapper Einkäufe.. Jetzt noch die Trainerentlassung, das läppert sich leider alles zusammen
Auch der Bau der neuen Geschäftsstelle „ProfiCamp“ hat 2021 ca. 35 Mio gekostet, das soll jetzt schon wieder erweitert werden, da es an ihre Kapazitäten stößt. Das zeigt auch, wie schnell die Eintracht in den letzten Jahren gewachsen ist und dadurch auch der gesamte Kostenapparat.
Jahrelang krasse Einnahmen und jetzt muss man wieder sparen. Hindert so Vereine immer oben anzuschließen.
Frankfurt jetzt wieder Mittelmaß..
ja man genau wie Leipzig eine Saison ohne Europa. Direkt mittelmäßig..
naja Frankfurt steht in der Rückrunde auf Platz 11
Brudi wir spielen regelmäßig solche halbserien & seit fast 10 Jahren hört man ständig dass es wieder runter geht..warten wir es ab
2022 im Jahr als man die EL gewann wurde man sogar nur 12. oderso. Auch Mittelmaß nen europäischen Titel zu holen
Moukoko vibes
Äpfel und Birnen, die Spieler haben überhaupt nichts miteinander zu tun...
Sind beides Früchte